Mein Wahltertial in der Radiologie war eine wirklich tolle Zeit!
Ich wurde vom ersten Tag an unfassbar nett aufgenommen – und das wirklich vom Chef- über die Ober- und Assistenzärzte bis hin zu den MTRs. Das Team ist einfach außergewöhnlich freundlich und offen, sodass man sich sofort willkommen fühlt.
Außerdem merkt man schnell, dass es hier nicht darum geht, schlichtweg eine zusätzliche Arbeitskraft darzustellen, sondern der Fokus darauf liegt, dass man selber etwas mitnimmt. Eigene Interessen werden dabei stets berücksichtigt – üblich ist es, im Röntgen zu starten, im Verlauf kann man dann je nach persönlichem Interesse in CT, MRT oder Sonographie rotieren.
Für die Zeit bekommt man einen eigenen Zugang und verfügt auch nahezu immer über einen eigenen Arbeitsplatz, sodass man auch selber mitbefunden kann.
Wenn sich hierbei Fragen ergeben, ist wirklich jeder bereit, sich Zeit zu nehmen und Dinge zu erklären. So verzeichnet man wirklich schnell Fortschritte.
Sehr positiv sind in diesem Zuge auch die regelmäßigen Lehrfälle vom leitenden Oberarzt zu erwähnen. Hier erhält man mehrere Fälle, mit denen man sich zunächst selber auseinandersetzt, bevor sie dann im Anschluss ausführlich gemeinsam besprochen werden.
Falls man dann versucht, das Gelernte anzuwenden und sich entsprechend einzubringen, wird dies stets wertgeschätzt und dankbar aufgenommen, aber zu keinem Zeitpunkt eingefordert oder erwartet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich im Laufe des Studiums für Famulaturen, Praxisblöcke,… zwischenzeitlich in einigen Abteilungen unterwegs war, aber eine so sympathische wie diese habe ich bisher wirklich noch nicht erlebt. Es hat Spaß gemacht, dort zur Arbeit zu gehen. Was das fachliche Wissen angeht, kann man das Tertial nach den 16 Wochen mit großen Fortschritten bezüglich radiologischen Wissen & Fertigkeiten abschließen!