Euskirchen ist ein kleines familiäres Krankenhaus. In der Inneren sind die Ärzte vom Chefarzt bis zum Assistenzarzt und die Pflege sehr nett und alle wollen, dass man etwas mitnimmt aus seinem Tertial. Man kann regelmäßig an den Visiten teilnehmen und nach den Blutabnahmen in die Funktionen gehen.
Leider gibt es in Euskirchen keinen Blutabnahmedienst, sondern hierfür sind die PJler zuständig. Je nachdem wie viele PJler da sind und wie viele BEs anstehen kann man in 2 Stunden fertig sein. Da in meiner Kohorte weniger PJler dort waren, musste wir häufig mehr als 3 Stunden BEs abnehmen und Viggos legen. Immerhin kann man dies danach... Zeitweise waren relativ wenige Assistenzärzte da (Urlaub oder Covid). Dadurch waren die Stationen schlechter besetzt und man konnte zusammen mit den Chefs und den OÄ Patienten betreuen. Das war dann sehr lehrreich und man konnte zu jeder Zeit wen erreichen, der einem bei Problemen weitergeholfen hat.
Schön ist auch, dass die Patienten aller Fachbereiche (Allgemeine Innere / Gastro / Kardio) auf den Stationen verteilt sind, sodass man einen breiten Überblick über die Innere erhält. Zusätzlich halten die Chefs der Innere und der Kardio ihre Forbildungen selber, die sehr regelmäßig stattfinden und sehr lehrreich sind. Zusätzlich gab es Fortbildungen in der Anästhesie, Gyn, Neuro, Psych, Radio und Chirurgie, die alle regelmäßig stattfinden und man seinen Horizont auch in anderen Abteilungen erweitern konnte.
Bewerbung
-PJ-Portal
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