Je nach persönlicher Motivation und Initiative kann man ziemlich selbständig arbeiten (z.B. ein paar Patienten komplett betreuen, in der Rettungsstelle erst mal selber versuchen und dann den zuständigen Assistenten hinzuziehen). Als Highlight lädt der Chefarzt die PJler zu einem dreitägigen Doppler-/Duplexsono-Kurs ein, den er an seiner Klinik als Weiterbildungsveranstaltung auch für Externe veranstaltet und der normalerweise knapp 400 kosten würde .
Die Note 4 in der Ausbildung gab´s nicht für die PJ-Fortbildungen (die waren meist sehr gut), sondern allein für die Tatsache, dass man an einem kleinen Krankenhaus mit Schwerpunkt Angiologie eben leider zu über 70% pAVK-Patienten sieht.
D.h. man erhält nicht den großen Überblick über die verschiedenen Gebiete der Inneren Medizin.
Das Team war sehr nett, jedoch blieb den Assistenten (vor allem den jungen) meist keine Zeit, für große Erklärungen. Kein Wunder bei 35 Betten und 2 Ärzten.
Also:Wer ein bisschen Innere machen möchte und dabei auch eigenverantwortlich arbeiten kann und will, dem kann ich das Hubi nur empfehlen.
Wer sich für die höheren Weihen der Inneren Medizin interessiert und ein Faible für Kolibris hat, sollte lieber an einem Uniklinikum bleiben.