Zunächst wurde ich in der Tagesklinik eingesetzt,
was ein ganz guter Einstieg war, da ich Patienten
auch unter ärztlicher/psychologischer Supervision
aufnehmen konnte, wenn Kapazitäten vorhanden waren.
Entsprechend konnten diverse Gesprächstechniken noch einmal
diskutiert werden ;-)
Meist nahm man die Patientin aber selbstständig auf, mit anschließender oberärztlicher Nachexploration.
Aufgrund des hohen Verlegungsdrucks von Station gab es auch
ziemlich spannende Fälle zu sehen.
Die Betreuung eigener Patienten war erwünscht.
Anschließend war ich noch für 8 Wochen auf der geschützten Station.
Wie in der TK entspanntes und freundliches Pflegepersonal (eine Seltenheit an
der Uni). Auch mit den Ärzten kommt man mehr als gut zurecht,
es wird viel erklärt und von der Oberärztin auch immer wieder etwas abgefragt.
Wenn es denn mal anfällt, darf man sich auch an LPs versuchen.
Dienstbeginn in der TK ist 7:30 Uhr aufgrund der Blutentnahmen,
auf Station PSY-S1 gegen 7:45 Uhr, dort machen das größtenteils die Pfleger/Schwestern. Wenn man will, kommt man sehr pünktlich weg,
mir hat es allerdings so gut gefallen, dass ich nicht so auf die Zeit geschaut habe.
Donnerstags 16 Uhr findet die klinikinterne Weiterbildung - mit größtenteils spannenden Themen - statt, gesonderten PJ-Unterricht gab es nicht,
es wird einem aber viel nebenbei erklärt.