Tja, nach Itzehoe wollte ich eigentlich nicht. War eben weit weg von Kiel aus. Aber als man dann ziemlich problemlos eine Wohngelegenheit bekam sowie 100 Bezingeld wars dann ok. Das Bezingeld reicht natürlich nur, wenn man sich nur am WE nach Hause aufmacht. Darüberhinaus gab es dann jeden Morgen eine nette (kostenlose) PJ-ler-Frühstücksrunde, bei der immer gute Stimmung war. Insgesamt waren nicht zu viele PJ-ler da, so dass man, wenn man wollte immer in die Fkt. gehen konnte. Ich hatte auch die Mgl. zur eigenen Patientenbetreuung, was jedoch immer von dem jeweiligen Stationsarzt abhängt. Leider sind die Ärzte auf Station sehr sehr jung, so dass sie z.T. selbst noch sehr mit sich zu tun haben. Die Älteren sind in den Fkt. eingeteilt und somit nur morgens kurz auf Station.
Nett und freundlich sind aber fast alle und die Oberärzte standen immer für Fragen zur Verfügung und kamen manchmal sogar aktiv auf die PJ-ler zu:,,Sagen sie doch mal den anderen Bescheid, da auf Staion xy in Zimmer x kann man bei dem Pat. was interessantes hören. Gehen sie doch mal hin, ich komm dann nach und wir sprechen darüber."
Praktisch war es etwas mau, da die jungen Assistenten die PKt etc. erst selbst gelernt haben.
Der Unterricht war gemischt. Es fand fast immer statt. Die anderen Disziplinen haben immer einen OA gestellt, nur die Innere mußte dezent von uns darauf hi gewiesen werden. Dann war es aber auch sehr gut.
Also, ein gutes Beispiel für ein nettes "peripheres" Haus.