Die vorherigen Berichte fassen eigentlich vieles bereits zusammen. Als Unterassistent ist man für die Angio-Patienten des Chefs zuständig und das kann sehr langweilig sein. Die Erkrankungen stehen bereits fest und es ist immer der gleiche Ablauf. Gelegentlich sind es 4-5 Aufnahmen pro Tag und die Assistenten lassen einen komplett alleine mit dieser Aufgabe, da sich keiner um diese Patienten schlägt. Das ist sehr schade. Wenn es keine Angio-Patienten gibt, ist der Alltag meist sehr ruhig. Das Team ist nett und man kann auch privat mit vielen Zeit verbringen. Die Unterassistenten decken zudem täglich und am Wochenende Dienste ab, die jedoch gering kompensiert werden. Wenn es viele Unterassistenten sind, halten sich die Dienste in Grenzen. Während der Dienste ist man für das ganze Haus zuständig. So kann es vorkommen, dass man bei chirurgischen und gynäkologischen Eingriffen im OP assistiert, was aber auch ganz cool sein kann. Zudem kann man auf die Geriatrie und auf die Notaufnahme routieren, wenn die Betreuung der Angio-Patienten durch andere Unterassistenten gesichert ist. Insgesamt habe ich nicht allzu viel gelernt, da ich hauptsächlich mit den Angio-Patienten beschäftigt war. Es wäre schöner gewesen, wenn die Assistenten an der Betreuung dieser Patienten beteiligt gewesen wären und man dadurch auch Patienten mit anderen Krankheitsbildern hätte betreuen können.
Die Umgebung ist jedoch sehr schön und die Zimmer im Personalwohnheim sind renoviert und ordentlich.