Das Tertial ist - wie überall- einfach stark abhängig von der Eigeninitiative, die man in der Kitteltasche hat. Man hat schon recht viel Gestaltungsfreiheit, muss aber schon einiges an Engagement zeigen um auch mitdenken zu können und nicht nur anfallende Aufgaben stumpf auszuführen.
Die Stimmung ist - ebenfalls wie überall- auch absolut von den Ärzten abhängig. Die meisten waren aber sehr nett und hilfsbereit, wenn man Fragen stellte und Interesse zeigte. Wenn man sich ruhig und unauffällig verhält, bekommt man jedoch kaum was mit ;)
Die Pflege ist super und immer freundlich!
Der Großteil der Studenten ist auf den Stationen verteilt, ein paar wenige in der Poliklinik. Dort lernt man deutlich mehr. Es ist sinnvoll, sich mit denjenigen zu einigen, dass diese auch mal im OP mit aushelfen oder man auch mal dorthin wechseln kann um etwas ärztliches zu lernen. Sonst ist man schnell den ganzen Tag mit Blutentnahmen, Zugängen, Verbandswechsel und Haken halten beschäftigt, ohne etwas über die Erstversorgung, Anamneseerhebung, Untersuchung und Diagnostik mitgenommen zu haben.