Das DKH ist aufgrund seiner zentralen Lage in Hamburg sehr beliebt.
So ist das Team auch gewöhnt stets eine gute Anzahl von PJ-Studenten oder Famulaten um sich zu haben. Leider führt das dazu, dass die Übernahme von Arbeiten durch die Pjler wenig honoriert wird und durch die hohe Fluktuation kein intensiver Kontakt zu den Ärzten zustande kommt.
Tagesablauf:
Frühbesprechung
BE und Zugänge auf Station: dies kann, je nach Besetzung 30 mins- 2 h Stunden des Tages in Anspruch nehmen
Op/ ZNA/Ambulanz
Es gibt meistens 2 Op Säle durch die Pjler zu besetzen. Jedoch meist nur zweite Assistenz, sprich Haken halten. Nach etwas Eingewöhnung darf man selbst schließen. Liebes und entspanntes Op-Team. Leider wenig Unterricht/Erklärungen im Op selbst. Da die Op Säle stets besetzt werden müssen ist die Zeit in der Notaufnahme oft knapp kalkuliert.
Die chirurgischen PJler sind stets willkommen im Innere-Unterricht. Dieser findet jedoch häufig zur Zeit der Übergabe statt oder man befindet sich noch im Op. Chirurgischer Unterricht findet einmal wöchentlich statt. Abwechselnd Allgemein- und Unfallchirurgie.
Die Stimmung im Team ist in Ordnung, die Wertschätzung der geleisteten Arbeit jedoch gering.
Man lernt chirurgische Wundversorgung, nähen und klassische Operationen kennen. Für den wenig interessierten Pjler ein guter Überblick. Wer sich im Op nicht wohlfühlt, lernt es hier.