Kommentar:
Das EVK Mettmann ist seit 2016 Lehrkrankenhaus der Uni Essen und bemüht sich extrem um ihre PJler.
Dies merkte ich schon am ersten Tag mit der Einführungveranstaltung. Im Gegensatz zu vorherigen Erfahrungen aus Famulaturen oder Praktika, war alles bestens organisiert .
So erhielt ich bereits ab Tag 1, Dienstkleidung, ein Diensttelefon, einen Ausweis und die Möglichkeit im Bistro zu essen (Frühstück und Mittagessen).
Als Kollege ist man hier voll anerkannt und bei dem angenehmen Klima hat man durchaus Spaß am Chirurgie-Tertial, also ganz das Gegenteil von Erzählungen aus anderen Kliniken!
Auf Station hilft man dem Assistenzarzt und kann eigene Patienten betreuen ( Aufnahme, Untersuchung, Diagnostik anmelden, OP, Wundversorgung, Entlassung , Briefe schreiben) .
Im OP reduziert sich die Arbeit nicht auf ein reine Hakenhalten und Ruhigsein, sondern man bekommt viel erklärt, man näht und knotet und darf gelegentlich auch die erste oder zweite Assistenz übernehmen.
Nebenher kann man in der Notfallambulanz zusammen mit dem diensthabenden Chirurgen, Patienten selbstständig untersuchen und aufnehmen.
Das Team der Chirurgen ist super nett und zwar bis hin zu den Oberärzten und dem Chef.
Ein chirurgisches Tertial am EVK Mettmann hat meine Sicht auf die Chirurgie positiv verändert.