Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Dresden
Kommentar
Mein zweites PJ-Tertial habe ich auf der Gastroenterologie am AKH in Wien verbracht. Am ersten Tag bekamen wir eine Einführung durch den Fachkoordinator und wurden eingewiesen, wo wir alles nötige für den Start bekommen. Gleich am ersten Tag bekamen wir einen Mitarbeiterausweis und Wäsche aus der Wäschekammer. Auf der Station wurden wir dann herzlich durch den stellvert. Abteilungsleiter/Oberarzt der Station empfangen und bekamen die Basics des Stationsalltags erläutert.
Der Großteil unserer Arbeit als (K)PJler befasste sich auf Station 21H mit dem Aufnahmen und Statuieren von Patienten, denn die Station ist eine Wochenstation, auf der es unter der Woche 24 und am Wochenende 12 Patienten gibt, sodass es täglich zwischen 8 und 12 Aufnahmen und ebensoviele Entlassungen gibt.
Nach kurzer Eingewöhnungszeit an den hohen Durchlauf, lief alles wie geschmiert, das Ärzte-Team ist ausgesprochen engagiert und sehr wertschätzend gegenüber seinen Studenten. Auch oberärztlicherseits war die Hirarchie eher flach und es herrschte ein sehr kollegialer Umgang. Neben den Aufnahme wurde man von der Pflege nur äußerst selten mal gebeten eine Blutentnahme zu machen, wenn sie es selbst schon mehrfach nicht geschafft haben. Auch Braunülen legen, erledigt die Pflege. Der Kontakt zur Pflege war ebenfalls sehr herzlich und hat sich über die 16 Wochen nur noch weiter vertieft. Die Station sperrt jeden Sommer für 3 Wochen, sodass auch Zeit war, mal in die Ambulanzen und die Endoskopie zu schauen.
Auf der Station fielen fast täglich auch Aszitespunktionen an, die von den Studenten selbstständig durchgeführt wurden. Auch arterielle BGAs konnten selbst gestochen werden. Auf der ITS kann man mit etwas Glück auch mal einen ZVK stechen.
Alles in allem war der Aufenthalt in Wien bisher meine schönste und bereicherndste Erfahrung sowohl im PJ als auch in den Famulaturen.
Eine derart tolle Team-Konstellation habe ich selten zuvor erlebt, sodass es sich jeden Tag so angefühlt hat, als wurde man zu Freunden gehen und nicht auf die Arbeit.
Ich kann also jedem nur empfehlen ein Tertial am AKH und besonders auf Station 21H zu absolvieren.
Bewerbung
Etwa 1 Jahr im vorraus im Sekretariat der Klinik bei Frau Burda, sehr unkompliziert.