Das Tertial in der Chirurgie würde ich als wechselhaft bezeichnen. Die Rotation durch die einzelnen Fachbereiche (Gefäß, Unfall- und Allgemeinchirurgie, sowie Notaufnahme) finde ich persönlich sehr gut, weil man dadurch einmal einen Rundumblick bekommt. Auf den einzelnen Abteilungen ist es dann sehr unterschiedlich und auch immer sehr stark von einzelnen Personen abhängig wie gut oder wie schlecht der einzelne Tag dann ist. Es gibt einige Ärzte (von Assistent bis Chefarzt) die einem etwas beibringen möchten und dies auch sehr gut machen. Es gibt aber auch solche wo der PJler nur zum Haken halten da ist. Die Hierarchie ist teilweise sehr strikt und mündliche Beiträge vom PJler somit eher unerwünscht. Die meiste Zeit stand man im OP und wenn mal nicht, wurde man in die Stationsarbeit mal mehr und mal weniger mit einbezogen. Eine Auslöse vom Hakenhalten muss man selbst einfordern, sonst steht man auch noch nach 16 Uhr im OP.
Zu den Allgemeinen Bedingungen:
PJ-Vergütung von 400€ pro Monat, Verzehrchip mit täglich 5€, Arbeitskleidung wird gestellt, auf Wunsch gäbe es auch ein Zimmer im Wohnheim gleich neben der Klinik
Bewerbung
Den Platz habe ich über eine Bewerbung bei der Universität Regensburg bekommen. Man kann sich aber auch über das PJ-Portal durch die Universität Erlangen einen Platz organisieren.