Pro: Die Innere-Fortbildungen waren nahezu allesamt sehr gut. Die EKG-Fortbildung war großartig. Zuletzt konnten die Fortbildungen natürlich Coronabedingt nicht weitergeführt werden. Die Einführungsveranstaltung war sehr gut organisiert und man bekam einen genauen Ablaufplan (der auch die Rotationen beinhaltete: 1 Woche Dialysestation, 1 Woche Intensiv, 1 Woche Notaufnahme und 1 Woche Funktionsdiagnostik). Zwar keine Bezahlung, aber Essensmarken (im Wert von 3,50 EUR pro Tag), was ich fair fand. Hätte ich mich mehr eingebracht, hätte ich stets 2 "eigene" Patienten betreuen dürfen. Man durfte die 16 Studientage legen, wie man wollte (theoretisch auch en bloc am Schluss, was vielleicht nicht schlecht gewesen wäre, weil so war die Woche doch etwas unterbrochen immer).
Kontra: Ich war leider im Blutabnehmen sehr langsam, weshalb das doch recht viel Zeit eingenommen hat. Nur manche Assistenzärzte haben mich da entlastet. Die Radio-Fortbildung fiel leider einige Male aus. Ich hätte mir mehr Notaufnahme gewünscht. Dort gab es am meisten zu tun und zu lernen (fand es aber schon fair, dass es überhaupt eingeplant war).
Insgesamt hat man sich durch das gut organisierte Curriculum mit Rotationen und Fortbildungen doch sehr wertgeschätzt gefühlt als PJler. Und deshalb eine klare Empfehlung von mir für dieses Krankenhaus!