Pro:
- tiefer Einblick in die Psychiatrie, man kann im Tertial 2 Stationen wählen - nach Möglichkeit werden die Wünsche erfüllt
- In Ambulanz darf man selbst Patientengespräche führen, perfekt um den psychopathologischen Befund zu üben
- Die meisten Ärzte sind nicht streng was die Arbeitszeiten betrifft, wenn man effizient und engagiert hilft kann man auch manchmal früher gehen
- Station 2 (organische Psychosen) ist eine der Vorreiter im Fachgebiet und es wird viel organische Diagnostik gemacht
- wunderschön gelegen mit tollem Klinikpark/botanischen Garten nebenan und mehreren Bäckern/Dönerläden in der Nähe
- nette Lehrer seitens der Assistenzärzte, teilweise sehr motiviert etwas beizubringen
- 1x/Woche Unterricht für Ärzte, in dem schwierige psychopathologische Befunde mit Patientenvorstellung besprochen wird bzw. Balint-Gruppe im Wechsel
Contra:
- die interessantesten Stationen wie Station 1 (akut geschlossene) und 2 (organische Psychiosen) sowie Ambulanz sind meistens schon von anderen PJtlern belegt
- Manche Stationen (chron. Depressive) sind sehr Psychotherapie-lastig, hier kann man außer Zuhören nicht viel machen
- im Sommer etwas heiß da keine Klimaanlage - man muss natürlich trotzdem mit langer Hose und Arztkittel arbeiten ;)
- PJ-Unterricht gibt es keinen speziellen, zumindest nicht in Zeiten von Corona
Bewerbung
Über die Heimatuni konnte man ohne Schwierigkeiten in die Psychiatrie - teilweise ist es in Freiburg aber voll und man muss nach Emmendingen ausweichen - bei mir war wenig Konkurrenz ;)