Die Ärzte der Station waren sehr freundlich. Grundsätzlich waren die Hauptaufgaben auf der Station 20A (Onkologie) die Folgenden: Von 8 bis 9 (je nach Einsatz der Pflege und Anwesenheit anderer PJler auch mal bis 12) Blutabnahme und Zugänge legen. Um 9 dann Röntgendemo der Onkologie zusammen mit der Radiologie, die konnte man freiwillig besuchen. Danach wurde es dann ruhiger und man hat auf Aufgaben gewartet (mal Blutkulturen, mal eine Braunüle legen, mal ein EKG schreiben, mal für die Ärzte rumtelefonieren, Stationslisten aktualisieren, Assistenz bei ZVK-Anlage oder Punktionen, etc.). Nachmittags war die Hauptaufgabe dann die Aufnahme und Untersuchung von Patienten und das Anlegen von Arztbriefen. Die spannendste Tätigkeit, die ich dort auf Station machen durfte, war eine Knochenmarkpunktion.
Zusammenfassend waren es zwei entspannte Monate in einem sehr netten und witzigen Ärzteteam mit einem freundlichen Oberarzt. Viele verschiedene Sachen hat man nicht gesehen, das lag aber weniger an der Station, als an der Fachrichtung. Eigene Patienten hat man auf der Station nicht betreut.
Jede Woche gabs ein Symptom-Seminar, einen Case-Report-Vortrag durch PJler und eine Lehrvisite. Zudem konnte man neben der täglichen Röntgendemo auch das Lymphomboard und eine Pathodemo besuchen.Insgesamt hat man 5 Lerntage zu den Fehltagen dazubekommen. Eine Schnupperwoche auf Intensivstation war auch möglich, diese war sehr interessant. Man sieht in diesen 5 Tagen sehr viel und darf auch viel selber machen. Man übernimmt wenig Verantwortung und kann gerade da mitmachen, worauf man Lust hat.
Bewerbung
Station 20 scheint eine der weniger begehrten Stationen der Inneren am UKR zu sein, die Bewerbung war kein Problem.