Zur Organisation ist in den Vorberichten schon viel beschrieben.
Mal ein paar kritische Stimmen zum Tertial, was aus den Vorberichten eher wenig heraus kommt.
Es gibt keine richtige Begrüßung, man steht dann irgendwie da rum und hat Glück wenn man rumgeführt wird. Als Kleidung bekommt man nicht mal einen Kasack, man muss in privatem T Shirt kommen. Hose und Kittel wird gestellt. Um die zu wechseln, muss man quer über den Campus und die Wäschestelle hat natürlich nur 2x2h am Tag offen. Essen kann man kostenlos für 7 Euro, das ist top. Ansonsten gibt es im Vergleich zu anderen Häusern keine Aufwandsentschädigung. In der Charité läuft vieles noch über Papier, auch sehr rudimentär in Vergleich zu digitalen Häusern. Hier darf man noch die Sauklaue vom Überweiser entziffern.
Die Mittagbesprechung ist in 50% ausgefallen, weil der Vortragende nicht da war und wenn, dann waren es oft super seltene Case reports, wo man das meiste nach 15min wieder vergessen hat. Sicher interessant, aber eher etwas für fertige Ärzte, nicht für Studenten.
Alle Ärzte dort sind nett und behandeln einen gut, ob man was lernt ist manchmal dahingestellt. Es gibt Ärzte, die einem alles zeigen und einen überall mithinnehmen. Bei Anderen muss darum betteln die Grundlagen erklärt zu bekommen. Da kann man Glück und Pech haben. Sicherlich ist man auch einige Tage gefrustet, da man nicht das Gefühl hatte, dass der Tag einem etwas gebracht hat
Insgesamt habe ich in diesem Tertial trotzdem super viel gelernt und fühle mich wirklich fit in Radiologie. Im Vergleich zu anderen berichten, gab es meiner Meinung nach aber auch negative Aspekte. Wenn man sich dem bewusst ist, kann es ein tolles Tertial werden, ich würde es weiter empfehlen.