Gut sturkturiertes PJ-Tertial! Man hat eine Rotation, also 2 Themengebiete, die man sich frei wünschen kann. In meinem Falle waren das Gastroenterologie/Endokrinologie und Hämatoonkologie.
Es beginnt mit einer kompletten Woche Einführung mit dem lehrbeauftragten Oberarzt.
Auf jeder Station hat man einen festen Ansprechpartner sowie jeweils ein abschließendes Gespräch mit dem jeweiligen Klinikdirektor.
Es wird ein Probe-M3 angeboten, bei dem man eine realistische M3-Situation simuliert und mit einem fest zugeteilten Oberarzt durchgeführt. Man hat wie im echten M3 3h Zeit und im Anschluss die Prüfungssituation am Bett. Das ist eine sehr gute Möglichekti, sich mit der Situation auseinander zu setzen und die Art der Prüfung kennen zu lernen.
Auf der Hälfte des Tertials gibt es eine komplette Modulwoche, in der man durch die Funktionsdiagnostik rotiert. Hier gibt es keine Anwesenheitspfilcht. Man kann sich den Tag also recht flexible einteilen. Grundsätzlich kann man aber auch jederzeit so flexible in die Funktionsdiagnostiken gehen und sich alles anschauen. Es freuen sich immer alle, wenn man vorbei kommt.
1x/Woche immer Mittwochs gibt es gesammelt ein PJ-Seminar zu vershciedenen Themen der Inneren Medizin.
Insgesamt wirklich ein richtig gutes Tertial! Alle freuen sich, dass man da ist. Man macht nicht nur die Deppen-Aufgaben, sondern man soll schon so realistisch wie möglich den Arztberuf unter Aufsicht ausführen. Dh man kann/muss Patienten betreuen und vorstellen, selbstständig Visiten durchführen und sich überlegen, was und wie man diagnostizieren will und wie man was therapieren möchte.