Das PJ in Flensburg hat mit sehr gut gefallen!
Es war mein letztes Tertial, Innere, das ich aus gutem Grund ans Ende gesetzt hatte. Ich wurde auf der A2 (Kardiologie) und I4 (Pulmologie) von den Ärzten gut aufgenommen. Zu den Tätigkeiten gehörte das klassische Innere-Repertoire an Blutentnahmen, Viggos und Briefe schreiben. Vor allem mit den Blutentnahmen war ich oft lange beschäftigt, da der Blutentnahme-Dienst krank oder im Urlaub war, oder im Franziskus nur max. 12 BEs pro Station macht.
In der Kardio durfte ich oft ins HKL und da auch mit an den Tisch, auf zu Irritation führende Nachfrage sogar die Femoralis punktieren.
Am besten gefallen hat mir der Aufenthalt in der Notaufnahme. Ich durfte eigenständig die Patienten aufnehmen und untersuchen, nach Absprache Untersuchungen anfordern und Therapievorschläge machen. Die Ärzte, Assis wie OÄ, haben mich wie ein vollwertiges Mitglied behandelt. Da sind die drei Wochen fast zu wenig gewesen!
Die gestellte Unterkunft ist entweder das Haus Pniel (9 Studi-Zimmer mit eigenem Bad und Gemeinschaftsküche/-aufenthaltsraum), oder verschiedene WGs direkt an der Klinik. Ich habe selten so eine gute PJ-ler-Gemeinschaft erlebt wie hier! Die Zeit auf der Inneren war vor allem Warten auf den Feierabend, um die Zeit mit den anderen in den Kneipen und Karaokebars der Stadt zu verbringen.
Ich lege es jedem ans Herz ein Tertial in Flensburg zu machen, das ist es allemale wert!