Mein Einsatz in der Endokrinologie war interessant, aber zum großen Teil gleich mit den Tätigkeiten in anderen Fachgebieten der Inneren Medizin. Ich habe mich genau wie in der Kaardiologie oder der Hämatologie mit Zugängen, Blutentnahmen, Aufnahmen und EKGs beschäftigt. Die Lehre hängt besonders vom jeweiligen Arzt/Ärztin ab: es gibt Ärzte, die richtig Bock haben, Sachverhalte zu erklären und mit dem PJler zusammen Entscheidung über Patient*innen zu treffen. Vor allem bei den Hormontests hat man eine gute Möglichkeit, was neues zu lernen und biochemische themen zu vertiefen /wiederholen, die man seit der Vorklinik nicht mehr hatte.
Ich würde aber auch gerne, wenn auch für kurze Zeit, auf die Ambulanz rotieren, wo auch kleine Eingriffe, Ultraschalle und Biopsien gemacht werden, was aber aus unbekannten Gründen nicht möglich war. 2 Monate nur Station war in den letzten Wochen schon ein kleines bisschen langweilig.
Kostenloses Mittagessen, 600€/Monat
Im ganzen Tertial muss man 6 Dienste ableisten (4 Abenddienste, 2 Wochenenddienste). Diese können mal sehr hektisch werden.
Insgesamt ist Endokrinologie zu empfehlen mit netten Ärzten, guter Betreuung und interessante, seltene Krankheitsbilder, die man in einem peripheren Krankenhaus wahrscheinlich nicht sieht.