Med 2: Gastroenterologie und Med 3: Nephro und Altersmedizin
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
Ich habe mich auf Grund der guten Bewertungen im PJ-Ranking für die Innere in der Sozialstiftung Bamberg entschieden und würde es wirklich jedem weiterempfehlen! Ich hatte ein wirklich tolles Tertial dort! :)
Der erste Tag war gut organisiert, es sind viele PJler dort. Davon kannte ich bereits einige, die mit mit in Erlangen studiert haben.
In welchen Fachbereich man gesteckt wird, kann man entweder auf sich zu kommen lassen oder Wünsche vorher angeben, welche meist auch beachtet werden. Die Einteilung kommt ca 2 Wochen vorher per Email. Davor am besten eine E-Mail an Frau Simone Meuser mit Wunsch-Fachbereichen schicken.
Mein erster Fachbereich war die Gastro, was ich als PJ-Start echt super fand, da die Krankheitsbilder meiner Meinung nach recht leicht zu verstehen sind. Dort war ich die ganze Zeit einer super lieben Assistenzärztin zugeteilt und hatte mit ihr echt eine tolle Zeit! Los ging es immer um ca 7:30/7:45 (war eig egal wann genau ich komm ;)), da haben wir uns zu zweit einen Überblick über die Patienten der Station verschafft. Um 8:00 Uhr gehen die Assistenzärzte der Med2 immer zusammen Kaffeetrinken, was einfach maximal entspannt war! Gequatscht wird da natürlich nur über die Arbeit ;)
Danach haben die AÄ und ich uns entweder die Patienten für die Visite aufgeteilt (nachdem ich eingearbeitet war) oder sind zu komplexeren Fällen zusammen gegangen. Einmal die Woche war Oberarztvisite.
Danach haben wir Briefe vorbereitet und die Visite dokumentiert. Ich hab gerne Briefe diktiert, hätte es aber auch nicht unbedingt machen müssen. Ich hab dabei aber viel gelern, vor allen was Diagnostik und Therapie der einzelnen Krankheitsbilder angeht.
Je nach zugeteiltem Oberarzt war die Kurvenvisite vormittag oder mittags. Dabei kommt der Oberarzt vorbei und man geht mit ihm am PC die einzelnen Patienten durch. Um 12:30 war immer Mittagsbesprechung und denach Mittagessen. Das war leider meist echt nicht wirklich gut und die zwei vergünstigten Gerichte kosteten 4,20€ :(
Wichtig: zu dem Gericht mit dem grünen Punkt bekommt man ein Obst, Jogurt oder Schokocreme gratis dazu :D das macht das Essen wenigstens ein bisschen besser…
Die restliche Zeit konnte ich frei verbringen und ins Sono oder in die Endoskopie gehen. Gegangen bin ich meist um 14:00 Uhr, weil da meine Fahrgemeinschaft nach Erlangen ging :D War alles gar kein Problem.
Meine 2. Hälfte des Tertials war auf der Nephro und Altersmedizin. Auch hier war ich einer AÄ zugeteilt, der Ablauf war recht ähnlich. Nur ohne Kaffeetrinken und auch eine gemeinsame Besprechung gab es nicht. Hier habe ich auch eigene Zimmer betreut und zwei Mal die komplette Station gemacht als der Assistenzarzt krank war. Das war dann schon anstrengender, aber da hab ich super viel gelernt und mal erleben können wie der Alltag sein könnte, wenn ich dort anfange zu arbeiten. Der Oberarzt hat alles kontrolliert und mir für Fragen zur Seite gestanden.
In der Inneren kann man in die Notaufnahme, auf die Intensiv oder auch auf die Naturheilkundestation rotieren.
Auch mehreres zusammen ist möglich.
Ich habe mich für drei Wochen Intensivstation entschieden. Man sollte sich dafür am besten in der ersten Woche bei den jeweiligen Zuständigen melden.
Notaufnahme: Alexandra Strätz (Sekretariat)
Intensiv: Lukas Tadda (leitender Oberarzt)
Ich hab auf der Intensiv den Umgang mit ZVKs, Arterienkathetern, Shaldons, … gelernt. Durfte auch eine Arterie legen und viele Kardioversionen machen. Dafür hab ich dort jeden Tag sehr viele
BGAs gemacht und oder auch mal Blut abgenommen und Zugänge gelegt. Aber den Ärzten dort war auch wichtig, dass man die BGAs dann auch interpretieren kann und so hat man auf jeden Fall was gelernt. Kann ich empfehlen.
Wichtig ist auch noch, dass es auf allen
Stationen eine/n MFA gibt, die die Blutentnahmen macht und die Zugänge legt. Das lern man also nicht wirklich in Bamberg. Auch meiner Bitte, dass sie mich anrufen sollen, wenn ein neuer Zugang gelegt werden soll, wurde nicht nachgegangen. Aber meiner Meinung nach reicht es auch, wenn man das ein Tertial lang machen muss, daher hab ich dann in Bamberg drauf verzichtet.
Hausdienst: ich habe eine Woche lang einen Hausdienst mit gemacht, was echt super cool war. Da legt man dann auch einige Zugänge und hat ein paar lehrreiche Notfälle. Ich habe den Dienst mit meiner lieben Assistenzärztin von der Med2 gemacht. Könnt ihr euch frei aussuchen.
Und zu letzt noch das Sahnehäubchen: der Studientag! Diese werden nicht nachkontrolliert, man kann sie in Absprache mit dem Assistenten nehmen wann man will, auch alle zusammen.
Bewerbung
Über das PJ-Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung EKG Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen Briefe schreiben Patienten untersuchen Botengänge (Nichtärztl.)