Pro:
- Einsatz auf anästhesiologisch geführter ITS möglich und sogar erwünscht. Wenn man sich nicht allzu doof anstellt, können auch Patienten weitgehend selbstständig betreut werden.
- insgesamt nur 2 PJler, man kann sich gut aufteilen
- das Team ist größtenteils nett und erklärt auch mal etwas. Die Chirurgen sind ebenfalls meistens entspannt.
- viel Regionanästhesie
- der leitende Oberarzt ist gleichzeitig PJ-Beauftragter und scheint wirklich Spaß an Lehre zu haben
- PJ-Fortbildungen in der Inneren, Chirurgie und Neurologie
Neutral:
- kleines Team, man kennt sich. Einerseits positiv, andererseits kann man dadurch bestimmte Ärzte und Pfleger auch nicht vermeiden.
- nur 3 OP-Säle mit hauptsächlich Standard-OPs (Hüfte, Knie, Hernie, Gallenblase). Es wird selten wirklich spannend, dafür lernt man gut die Basics.
- die Essensmarken sind eigentlich nur für Menü 1 (von insgesamt 3), das gerne auch mal nicht vegetarisch/vegan ist. Für ein anderes Menü muss man dazuzahlen. Laut Personalabteilung könne man aber auch 2 Essensmarken abgeben und sich im Zweifel mehr Marken abholen, wenn sie leer sind. Habe ich nicht ausprobiert, kann ich irgendwie auch nicht so richtig glauben.
Contra:
- wenig eigenverantwortliches arbeiten im OP
- Intubation nur mit OA/CA erlaubt, somit extrem selten
- das Verhältnis der plastischen Chirurgin zur Anästhesie ist... kompliziert.
- keine Anästhesie-Fortbildungen