Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, Station
Heimatuni
Essen
Kommentar
Diskrepanz zwischen den einzelnen Abteilungen.
Die Kardiologie zieht die Bewertung hier deutlich herunter. Obwohl eigene Patientenzimmer betreut werden konnten musste man dies aktiv einfordern. Von Seiten der Stationsärzte gab es wenig Eigeninitiative den Studierenden etwas beizubringen. Auf Nachfrage wurde zwar geholfen, man wurde aber z.B. nicht zur Visite o.ä. mitgenommen und musste selbst hinterhersein, sonst gehen sie ohne einen los. In der Funktionsdiagnostik ist man stiller Beobachter und kann leider aufgrund von Zeit- und Personalmangel nicht selber üben.
In der Gastroenterologie kann man sehr viel lernen, muss sich diesen Anspruch allerdings erst "verdienen", i.d.R. dadurch dass man die ersten 1-2 Wochen nur Blut abnimmt. Dann kann man jedoch auch eigene Zimmer und/oder Patienten betreuen. Weiterhin kann man sich in der Funktionsabteilung gut in der Sonographie üben. Man erhält außerdem Einblicke in diverse Untersuchungen z.B. Gastroskopie, Coloskopie, ERCP. Die Stationsärzte sind hier sehr hilfsbereit und geduldig und zeigen und erklären gerne und viel, unter Anleitung dürfen auch invasivere Maßnahmen wie z.B. Pleura- oder Aszitespunktionen durchgeführt werden.