An alle die es erwägen: Kommt auf keinen Fall für ein chirurgisches Tertial an die Charité. Es herrscht in weiten Teilen der Kliniken schlechte Stimmung und dort wo die Stimmung zwischen den Ärzten ganz okay ist, bringt es einem als PJler nichts, da man in ein eigenes „PJler-Zimmer“ abgeschoben ist und den ganzen Tag Blut abnimmt.
Es wird euch niemand etwas erklären. Ihr seid die absolut billigsten Arbeitskräfte (0€) die man sich nur wünschen kann. Das bedeutet Blut abnehmen, Rumsitzen, Noch mehr Blut, Drainagen ziehen noch und nöche, genötigt werden Briefe zu schreiben über Patienten die man nicht kennt. Das Drainagen ziehen haben euch andere PJler gezeigt, Stille-Post-Effekt inklusive. Es gibt keinerlei Qualitätssicherung.
Die Behauptung das PJ sei eben (anders als Referendariate) nicht bezahlt, da es Teil der Ausbildung ist, ist purer Hohn.
Lasst euch bloß nicht von reflexhaften Pressemitteilungen und Stellungnahmen der Charite nach deutlich kritischen Medienberichten täuschen.
„Unsere Ärzt:innen begleiten die Studierenden im PJ grundsätzlich mit hohem Engagement und Einsatz. “
-> gelogen
Die Charité führt seit Jahren repräsentative und differenzierte Evaluationen im PJ durch. Gemäß aktueller Daten, denen über 1.400 Bewertungen von PJler:innen zugrunde liegen, urteilt die weit überwiegende Mehrheit, dass sie sich in ihrer jeweiligen Abteilung im PJ in den Einrichtungen der Charité wohl gefühlt beziehungsweise sehr wohl gefühlt hat.
-> selection bias, keiner aus der Chirurgie hat am Ende auch noch Lust Formulare auszufüllen
Man wird auch genötigt nicht-delegierbare Aufgaben zu übernehmen und Formulare „als Arzt“ zu unterschreiben.