Allgemein- und Viszeralchirurgie; Orthopädie und Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie
Einsatzbereiche
Station, OP, Notaufnahme
Heimatuni
Heidelberg - Fakultaet Heidelberg
Kommentar
Das Chirurgie-Tertial am Siloah ist in 3 Bereiche eingeteilt: 8 Wochen AVC (Allgemein- und Viszeralchirurgie), 6 Wochen OUC (Orthopädie und Unfallchirurgie) und 2 Wochen GEF (Gefäßchirurgie). Wenn man Urlaub nimmt (z.B. im letzten Tertial) kann man frei entscheiden, wie man diese verkürzt. Der Einsatz in nur einem Bereich ist nicht möglich.
Allgemeines vorab: Es gibt einen Blutentnahmedienst, wodurch man nur in Sonderfällen für Blutentnahmen zuständig ist, wenn Patienten den Tag über gekommen sind oder für morgens kein Labor angemeldet war. Das waren meist 1-2 pro Tag.
Es gibt in der AVC und OUC bestimmte OPs, in welche man häufig eingeteilt wird, ansonsten kann man da aber auch selbst viel Einfluss nehmen und freiwillig in den OP gehen.
Man bekommt in jedem Fachbereich ein PJ-Telefon, das zur Mittagsessensplanung genutzt wird, oder wenn es Aufgaben gibt. Hierüber wird man auch in den OP gerufen.
AVC: Arbeitszeit: 7.15h - 16.30/17h
In der AVC steht recht viel Stationsarbeit an, Arztbriefe schreiben, Sonografie.
OPs: (Leisten-)Hernien, Magenbypass, Hämorrhoiden, Colonteilresektionen
OUC: Arbeitszeit: 7.30h - 15.30h
Hier wird morgens der OP Plan besprochen und man kann sich in OPs einteilen lassen. Besonders für Hüft-OPs ist man oft eingeteilt.
OPs: Hüft-Prothesen/Nägel, Knie-Prothesen, Schulter-OPs, OSG, Schaftfrakturen
GEF: Arbeitszeit: 7.00h - 14.30h
Die kleinste der Stationen, sehr viel Wundversorgung, man ist nicht regelrecht in OPs "benötigt", kann aber immer gerne dazukommen.
OPs: Hämatomausräumungen, Port-Anlagen, Demers-Anlagen, Shuntanlagen, Thrombektomien, Stentsetzungen, Aorten-OPs, Carotis-OPs
Alle Teams sind super nett, besonders in der OUC und GEF war ein sehr entspanntes und angenehmes Miteinander und man hat sehr viel lernen können. Kann das PJ dort nur wärmstens empfehlen!
Man bekommt eine kostenlose Unterkunft gestellt. Seit dem Tertial nach mir wurde die Vergütung angepasst: man bekommt nun laut meinenMit-PJlern 812€/Monat, dafür jedoch nicht mehr kostenloses Mittagessen (kostet für Mitarbeiter ca. 3-4€/Mahlzeit). Zusätzlich die kostenlose Unterkunft oder Fahrkostenzuschlag.
Der PJ-Unterricht ist sehr davon abhängig, wer diesen durchführt. Es gibt einige richtig gute Ärzte, die einem viel erzählen können, aber auch einige verschwendete Stunden. In meinem Tertial ist der Unterricht sehr häufig ausgefallen.
Am Ende des PJs gibt es noch ein ausführliches Repetitorium des Chefs der AVC, zu dem man dazu kann.