Das Tertial hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Jede Fachrichtung hatte eigene Besonderheiten.
Begonnen habe ich in der ACH, dort ist es ziemlich entspannt und man kann auch meist ein wenig früher nach Hause gehen, allerdings wird man hier als PJler auch nicht so gut eingespannt. Für OPs wird man eingetragen, dort muss man dann auch hin. Tauschen geht sicher, bei uns war es zwischenzeitlich mal nicht so gern gesehen.. das Team ist insgesamt sehr nett und wenn man Interesse zeigt, wird einem auch viel erklärt.
Die zwei Wochen Gefäßchirurgie haben mir auch sehr gut gefallen. Das Team ist klein, als PJler ist man entweder im OP oder auf Station. Es gab immer etwas zu tun, wenn man auf Station fertig war mit den Aufgaben, durfte man auch eher gehen. Die OPs fand ich hier sehr spannend, der Chef ist wirklich sehr angenehm und erklärt gerne was!
Zuletzt und die meiste Zeit war ich in der Unfallchirurgie. Hier darf man nie früher gehen, das wird auch kontrolliert. Das ist ein wenig affig, dafür hab ich in der Unfall aber auch am meisten gelernt. Die Notaufnahme ist top, da lernt man richtig viel und kann viel machen! Ich hatte das Glück, dort zwei Wochen eingeteilt zu sein. Wünscht euch das, auch wenn es am Anfang heißt, dass es nicht geht oder so…
Es gibt in dieser Abteilung spezielle Persönlichkeiten. Man sollte die „Kritik“ dieser Personen am besten nicht persönlich nehmen, ganz nach dem Motto hier rein, da raus. Nicht abschrecken lassen, wenn man interessiert ist, sind am Ende doch alle wirklich sehr nett!