OP, Notaufnahme, Diagnostik, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Magdeburg
Kommentar
Ich kann ein PJ-Tertial in Wernigerode grundsätzlich sehr empfehlen. Das Team ist sehr nett und ich konnte viel mitnehmen. Der Tag startet um 7:00 mit Visite und anschließender Frühbesprechung. Dann entweder BE/Aufnahmen/VAC-Wechsel auf Station/prästationär oder OP oder Sprechstunde.
Ich bin auch für einen Monat in die NA rotiert und habe dort auch nochmal viele internistische Patient*innen mitbetreut. Es war immer möglich auch in die Sprechstunden reinzuschauen. Um 15:00 ist Rö-Besprechung und danach i.d.R. Schluss:)
PRO:
- alles kann, nichts muss:) wenn man sich einbringt und gerne chirurgisch was lernen will, kann man das. Ansonsten kann man auch gut durchs Tertial kommen ohne viel im OP zu stehen:)
- Rotation VCH/GCH/NA möglich
- hoher Freizeitwert im Sommer (Wandern, Schwimmen gehen, Ausflüge in die Umgebung), freitags nach der Rö-Besprechung um 13:30 Schluss
- Wohnung + Verpflegung (wenn man möchte Frühstück, Mittag, Abendessen) + Gehalt + 1 Studientag/alle 2 Wochen
- teilweise mitoperieren als 1. Assistenz
- nettes Team, größtenteils sind die Ärzt*innen an Lehre interessiert und wollen einem wirklich was beibringen
- kleine Eingriffe in NA durchführen
- in ZNA ist es auch möglich bei den Internisten/der Neuro mitzulaufen, wenn in der Chirurgie nichts los ist
- VAC-Wechsel eigenständig durchführen (auf Station/im OP/auf Intensiv)
- Briefe schreiben eigentlich nur, wenn nichts los war
CONTRA:
- es ist ein sehr kleines Haus mit kleinem Spektrum an OPs, insb. in der VCH (hauptsächlich Galle, Appendektomie, Hernien, Sigmaresektion). Keine Traumatologie
- kaum PJ-Unterricht, theoretisch jede Woche, praktisch ist er fast immer ausgefallen. Es gibt aber seitens der Chirurgie, wenn man möchte Naht-/Sono-/Gipskurs
- wir standen uns teilweise als PJler*innen im Weg
- teilweise viele BE, eher in GCH
- im Sommer durch Urlaube etc. schlechte personelle Besetzung (und demnach Stimmung)