Innere Tertial war das schlimmste Tertial im PJ! Auf Normalstation 4-5h täglich Blutabnahmen/ Viggoanlagen (als geübte Person!), keine Hilfe dabei erhalten trotz mehrfachen Ansprechens, auch des Pflegepersonals (OTon der Stationsärztin: "nur noch 8 Blutabnahmen von 22, die schafft das schon", währenddessen läuft Visite - kein Lerneffekt.
Mehrfach bei Stations- und Oberärzten angesprochen, leider nur kurzzeitige Besserung. Danach Mittagessen und anschließend Briefe schreiben (ohne Vorlage), Arbeitsende frühestens 15 Uhr.
Unfreundliche Aufnahme im PJ im Sekretariat, keine Führung durchs Haus, Wertschätzung der PJler (bis auf wenige Ausnahmen) nicht vorhanden, keine/ kaum Anleitung oder Lehre (auch dem hohen Arbeitsaufkommen geschuldet, aber viele Ärzte zeigen auch keine Motivation).
Regelmäßige PJ Fortbildungen der einzelnen Fächer, grob findet mindestens 1x pro Woche etwas statt, in der IM fällt sie oft aus.
Positiv hervorzuheben ist die ZNA- Rotation, mit Arzt A. B., ein junger, motivierter Arzt, der nach kurzer Einweisung PJler selbst Patienten betreuen lässt und jederzeit für Fragen ansprechbar ist.
ITS- Rotation als PJler interessant, aber ohne neue Patienten oder Notfälle ziemlich zäh. Morgendliche Patientenvisite und Dokumentation in Kurve möglich.
NEF- Hospitation als PJler NICHT möglich (sehr schade, haben alles versucht!)
Insgesamt würde ich mein Tertial in der Inneren Medizin im KHs Frechen nicht mehr durchführen und v.a. ein KHs mit Blutabnahmedienst empfehlen (Stationsalltag ist viel mehr als das! Lehrauftrag und so...)