PJ-Tertial Innere in Berner Reha Zentrum Heiligenschwendi (3/2024 bis 6/2024)

Station(en)
Muskuloskelettal, Internistisch-Onkologisch, Pulmo, Kardio
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik
Heimatuni
Mainz
Kommentar
Hatte hier die beste Zeit meines Lebens!Besser kann es im PJ eigentlich nicht laufen, wer für Innere in Deutschland bleibt ist selbst schuld. Man war hier von Tag 1 super willkommen, ALLE waren freundlich und es war alles bestens organisiert.

Vorab:
- Bewerbung und Reservation von Wohnheim-Zimmer über Sekretariat, alles sehr unproblematisch und schnelle Antworten

Unterkunft:
- eigenes Wohnheimzimmer in 4er WG mit Gemeinschaftsbad und Küche
- häufiger sind auch nicht alle Zimmer in der WG belegt
- wenn man sich in der WG unwohl fühlt, wird auf Nachfrage auch alles versucht um einen Wechsel zu ermöglichen
- hatte verschiedenste, super nette Mitbewohner: österreichische Physios, deutscher AA und andere PJlerin
- Küche ist recht spartanisch, wenn man hier Kochen will bekommt man das aber auch hin
- Frühstück, Mittagessen (9 FR) und Abendessen zu guten Preisen im hauseigenen Restaurant möglich und kein Vergleich zu dt. Kliniken
- pro Tipp: Abendessen für Mitarbeiter gibts für nur 5 FR inkl. Hauptgericht, Salat, Heißgetränk und meist übrig gebliebenen Desserts vom Mittag. BESTE :-)
- Gym und Hallenbad der Klinik darf mitgenutzt werden

Orga:
- wenn man in der Klinik ankommt ist alles bestens durchorganisiert
- am ersten Arbeitstag wird man durchs Haus geführt, bekommt Arbeitskleidung, einen eigenen Laptop und Telefon, Einführung in das Computerprogramm und eine Hygiene-Fortbildung. Hier gibts auch direkt mal gratis Kuchen.
- man benötigt kein Schweizer Konto, wenn es für einen okay ist, dass das Geld gesammelt nach dem Tertial überwiesen wird. Miete und Essen kann automatisch davon abgezogen werden über den Mitarbeiterausweis.

Klinik:
- super zum Lernen der Innere Basics da es eine Reha-Klinik ist und man mehr Zeit hat die Patienten zu untersuchen und sich mit deren Krankheiten zu beschäftigen
- die erste Station wird einem zugeteilt, ansonsten kann man nach Rücksprache und in Abhängigkeit von andern Unterassistenten aber eigentlich komplett nach Wunsch rotieren
- vormittags ist man i.d.R. nur mit den AÄ auf Station, nachmittags findet auf Station immer eine gemeinsame Besprechung dem Oberarzt statt, super gutes Teaching
- nach einer Eingewöhnung kann man seine eigenen Patienten von Aufnahme bis Entlassung selbstständig in Rücksprache betreuen
- bei der wöchentlichen Chefarztvisite gerne eigene Patienten vorstellen
- Fortbildungen: 1x EKG-Kurs, 1x Journal Club, 1x Mittagsfortbildung beim Essen zu verschiedensten Themen
- nach der Morgenbesprechung um 8 Uhr ging's meist erstmal für einen Kaffen und ein Schoggi-Gipfeli ins Restaurant, gab auch super leckeres Bircher-Müsli
-Mittagessen wirklich JEDEN Tag und gerne auch mal eine Stunde draußen auf der Sonnenterrasse sitzend, verschiedene 3-Gänge-Menüs vom Feinsten, war immer für jeden was dabei
- Feierabend meist so 16:30, ab und an auch mal früh um 14 Uhr, selten aber auch mal bis 17:30. Insgesamt SEHR fair!
- Urlaubstage können ziemlich flexibel nach Rücksprache mit Oberärzten genommen werden

Freizeit:
- Ich meine ihr seid hier mitten in der Schweiz :-)
- Ausflüge in alle möglichen Städte perfekt möglich mit der Schweizer Bahn
- traumhafter Thuner See im Sommer und auch einginge entspannte Ecken in Thun, mit dem Bus 30min von der Klinik nach unten
- jegliche Sportarten möglich: Rennrad (abschließbarer Radkeller im Wohnheim), Joggen, Wandern, Schwimmen
- die Schweizer Alpen direkt vor der Haustür, für mich wars ein Traum im Sommer

Fazit: MACHT ES! Es war ein Traum und ich hab definitiv mein Herz hier an die Gegend verloren <3
Bewerbung
1-2 Jahre vorher, für Winterzeitraum eher 2 Jahre, für Sommer (m.M.n. ohnehin viel schöner hier) auch kurzfristiger möglich, über das super freundliche und hilfsbereite Sekretariat
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
EKG
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Unterkunft gestellt
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
1500 FR + 300 FR (wenn man im Wohnheim wohnt)
Gebühren in EUR
300 FR für Wohnheim

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1