Vorab: Man kann beim PJ-Portal Präferenzen angeben, in welche Bereiche man neben einem Pflichtmonat in der UCH und ACH noch rotieren möchte, was auch eigentlich bei fast allen berücksichtigt wurde. Mittagessen ist Gratis, man bekommt am Anfang 80 Essensmarken.
H21 Privatstation VTG: Beginn 7 Uhr bis 15.45, wobei man auch häufig etwas früher gehen kann. Hier stehen Mo&Mi&Fr ne Menge Blutabnahmen und Verbandswechsel aner, die man zu zweit im Laufe des Vormittags aber easy wegbekommt. Wenn Patienten von der Station operiert werden, wird in der Regel auch ein Pj benötigt, dies wird einem aber mitgeteilt. Stimmung im OP geht von sehr entspannt bis höchst kritisch innerhalb von Sekunden, wie man das aus der VTG so kennt. Es lohnt sich Anatomie zu wiederholen und sich auf OPs vorzubereiten, da man hier und da vom Chef und den Oberärzten abgefragt wird und es nicht zur Stimmung beiträgt, wenn man im dunkeln tappt. Nichtsdestotrotz sind im Grunde aber die meisten sehr nett.
Note: 2
H22 & G2: Unfall/Ortho: Ebenfalls Beginn um 7 bis 15.45. Ablauf im Prinzip der gleiche, wie in der VTG, was Stationsarbeit betrifft. Das Team ist allerdings wirklich durch die Bank extrem korrekt und dankbar und sehr bereitwillig einem etwas beizubringen. Man wird auf Augenhöhe behandelt und in viele Abläufe mit eingebunden, wodurch man allerdings auch manchmal länger bleibt. Im OP ist die Stimmung eigentlich fast immer sehr entspannt und man wird so gut wie garnicht abgefragt und darf je nach Eigeninitiative auch viel mitmachen. Highlight sind definitiv die kleinen Kaffeepausen auf der G2.
Note: 1
Intensiv: Hatte ich mir ausgesucht und bin einen Monat auf der VTG Intensiv gelandet. Man darf sich aussuchen, ob man normal 5x8h kommt oder mit den Assistenten die 12h Schichten von 7-19 Uhr mitmacht, allerdings nur 3x/Woche, was sich definitiv lohnt, da man trotzdem meist früher nach hause kommt. Hier war die Zeit extrem lehrreich, weil man viel Zeit für wenig Patienten hat und die Assistenten einem je nach Ausbildungsstand echt viel beibringen können. Hier finden auch viele kleine Eingriffe statt wie Pleura-/Aszitespunktionen oder VAC-Wechsel, bei denen man auch selber viel machen darf.
Note: 1
Das einzig komplizierte ist an seine Bescheinigung zu kommen, die man am Ende gegen Abgabe des Logbuchs im Studentensekreteriat erhält. Das ganze hat bei uns allerdings einige Wochen gedauert.