Wer sich für Rechtsmedizin interessiert ist am Institut in Gießen sehr gut aufgehoben! Das Team ist sehr herzlich und entspannt und ich wurde direkt voll integriert. Man ist als PJler*in in keinster Weise außen vor. Auch bei den Obduktionen wird man schnell an die einzelnen Präparationstechniken herangeführt. Wenn man möchte, kann man im Laufe des Tertials alle Präparationstechniken erlernen und selbst durchführen. Neben den Obduktionen gehört es zu den Aufgaben als PJler*in bei den Kremationsleichenschauen und auch bei ersten Leichenschauen zu helfen, bzw. unter Aufsicht selbst Leichenschauen durchzuführen. Auch bei körperlichen Untersuchungen mit Dokumentation der Verletzungen bei Menschen die Gewalt erfahren haben ist man als PJler*in dabei. Zur Übung darf man auch Untersuchungsbefunde schreiben und Leichenschauscheine ausfüllen. Auch zu Gerichtsterminen darf man mitfahren.
Einmal wöchentlich gab es PJ Unterricht, da ging es entweder um Präparationstechniken oder auch um Themen wie Verkehrsunfälle, Schussverletzungen etc.
Insgesamt wird man wirklich in den Alltag eingebunden und darf bei allen Tätigkeiten dabei sein. Es wird sehr viel Wert auf Lehre gelegt.
Ich hatte eine sehr spannende und lehrreiche Zeit in der Rechtsmedizin und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.