Pädiatrie war mein Wahlfach, hier habe ich mich sehr wohlgefühlt. Man konnte in die Ambulanz , auf die verschiedenen Stationen gehen. Auf Station durfte man Blut abnehmen, Zugänge legen, Visite mitmachen, Briefe vorbereiten und schreiben, Sono Schädel/Abdomen durchführen, Lumbalpunktionen , eigene Zimmer betreuen und mit der/dem zustänndigen OÄ/OA besprechen,.
Man durfte auch bei der Diabetesschulung teilnehmen.
Jeden Morgen gab es die Frühbesprechung und Röntgendemo , danach ging es auf Station zur Visite.Man hat eine sehr gute Struktur für Pjler und man hat sich stets wohlgefühlt und wertgeschätzt. Man konnte immer Fragen stellen und durfte auch die oben genannten Tätigkeiten durchführen. Man hat schnell Routine im Tagesablauf eines Arztes miterleben und lernen können. Wenn man den Wunsch hat Assistenzarzt/ärztin in der Kinderheilkunde zu werden, hat man einen guten Einblick in die Pädiatrie erhalten. Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit, angefangen von den Assistenzärzten/-ärztinnen , Oberärzten/-ärztinnen, Chefarzt und Kinder-und Gesundheitspfleger/-innen.
Bei der Chefarztvisite und /oder bei der Frühbesprechung konnte man Patienten vorstellen, wenn man das wollte.
Der Pädiatrie Unterricht war immer sehr gut und lehrreich. Man hat die Leidenschaft und den Spass am Unterricht der Dozentin gespürt.
Fazit: mein absolutes Lieblingstertial und danke an alle für das Tertial.
Die PJ-Beauftragte hat mir meine Wünsche bezüglich der Rotationen ermöglicht oder auch bestimmte Stationen in den verschiedenen Tertialen verlängert und dafür einen anderen Bereich verkürzt, wenn ich das Gefühl hatte noch mehr in der jeweiligen Abteilung zu lernen.
Es besteht ebenfalls ein PJ Chat, über den man bestimmte Themen ansprechen konnte oder auch kommunizieren konnte. Darüber wurden wir informiert, wenn wir Reanimationskurs angemeldet waren oder andere Fortbildungen bevorstanden.
Der Unterricht findet 2 mal wöchentlich statt von 15-16 Uhr.Wenn er ausfiel wurde man meistens rechtzeitig informiert, wenn der Dozent es weitergegeben hat. Wenn nicht konnte man es unserer PJ-Beauftragten sagen, dass der Unterricht ausgefallen ist und keiner erschienen ist.
1 mal wöchentlich findet der Sonographieunterricht in der Gastroenterologie statt.
Man hat ebenfalls vier Stunden wöchentlich oder alle 2 Wochen einen Studientag erhalten.
In jedem Tertial durften wir 2 Wochen fremdhospitieren, ich war in der Radiologie während meines Chirurgietertials.
Wenn man möchte konnte man auch drei Tage mit dem Notarzt mitfahren, wenn es zeitlich machbar war. Das war auch sehr empfehlenswert.
Ich kann im Großen und Ganzen sagen, dass ich froh bin, alle Tertiale meines PJ im Rems-Murr- Klinikum Winnenden mit 75% absolviert zu haben.