Guadeloupe ist eine wunderschöne Insel und ein PJ in der Chirurgie am CHU lohnt sich sehr. Sowohl klinisch wie auch entwickelungstechnisch könnt Ihr hier viele Eindrücke sammeln, das ganze Team ist sehr nett und erklärt gerne. Wer hier PJ machen will, weiß meist schon um die Vorteile vom Standort. Nur so viel sei dazu gesagt: Ihr werdet nicht enttäuscht. Klinisch kann man viel sehen und auch viel machen. Das meiste davon aber auf Eigeninitiative. Ansonsten beschränken sich die Grundanforderungen auf Patienten untersuchen, deren Krankheitsgeschichte verstehen und ggf. alle digitalen Unterlagen/Untersuchungsergebnisse sichten. OP ist an drei Tagen die Woche, in der Notaufnahme gibt es auch manchmal was zu sehen. Rotationen in andere Fachrichtungen und sehr hohes klinisches Engagement ist ebenso willkommen wie der Standard-PJler. Egal ob zwei oder vier Monate, ein PJ Tertial in Pointe-à-Pitre lohnt sich auf allen Ebenen und unterstützt eine sinnvolle M3-Vorbereitung.
Am Wochenende kann man die Umgebung erkunden: Wasserfälle, üppiger Regenwald, karribische Strände überzeugen und auch beim Rum sollte man sich durchprobieren. Unbedingt sollte man das ACT-Memorial in Pointe-à-Pitre besuchen, was historisch sehr lehrreich ist. Ausflüge auf die kleinen Schwesterinseln von Guadeloupe lohnen sich. Auch Ausflüge zu den Nachbarinseln wie z.B. Dominica lohnen sich sehr!
Wohnen über Airbnb und Auto über WestIndies funktioniert unkompliziert. Das Busnetzwerk zumindest im Stadtzentrum funktioniert gut und ist sehr günstig. Agoulou, Bokit und Essen in der La Kassavarie - natürlich Geschmackssache - sollte man sich nicht entgehen lassen.
Bewerbung
Mit ausreichend Vorlauf bewerben per Mail wie in älteren Berichten angegeben. Für Erasmus Plus außerdem ausreichend planen und mindestens 60 Tage bescheinigen lassen, sodass auch einem Tertial-Splitting nichts im Wege steht. Vor Ort alles weitere mit Bescheinigungen und Absprachen unkompliziert und freundlich. Die Abteilung ist gut organisiert.