PJ-Tertial Orthopädie in Krankenhaus Maria Hilf (9/2024 bis 12/2024)

Station(en)
4
Einsatzbereiche
Notaufnahme, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Muenster
Kommentar
Ich war die erste PJlerin, die die Ortho gesehen hat, deswegen wurde sich super viel Mühe gegeben. Es war nicht so viel für mich geplant und ich konnte meine eigenen Interessen gut mit einbringen.

Vorab: Das Team ist insgesamt realtiv neu. Der Chef ist noch nicht lange da (aber unfassbar nett, ich find ihn mega toll) und der Wirbelsäulenchirurg ist auch erst ein halbes Jahr dabei (auch richtig cool, aber das sind wirklich alle OÄ da). Daher ändert sich momentan noch viel und es werden wohl noch weitere neue Stellen kommen und die Ortho insg weiter ausgebaut. Es bleibt spannend.

Ich war meistens mit im OP eingeteilt. Mo und Do ist jeweils ein Belegarzt da, dem man meistens hilft. Ich war viel bei Prothesen und Wirbelsäule dabei, hab aber auch einige Arthroskopien gesehen (durfte auch mitmachen) und ein bisschen UnfallCh, aber nicht so viel. Hüft TEPs werden mit dem Rotex Tisch gemacht, also kein doofes Haken halten, sondern man sieht viel. Generell wurde in den OPs extrem viel erklärt und ich durfte unfassbar viel machen. Von Sägen bei den TEPs, Kreuzband entfernen, Arthroskopie selber mal versuchen, Schrauben, zementieren, Schrauben entfernen, Bohren... es war wirklich alles dabei. Es gab auch 2 OPs, die ich alleine machen durfte (unter Aufsicht versteht sich natürlich), aber alleine Dinge angeben lassen, nähen etc. Nähen geht bedingt viel, weil einfach total viel getacktert wird, aber bis auf Faszie (das nur 1-2x) hab ich da eig auch alles genäht mal und das gut gelernt (war danach erst Chirurgie).

Ich war 1 Woche nur auf Station und 1 Woche nur Notaufnahme auf Nachfrage. Da wurd ich aber auch nicht 1x in den OP gerufen, sondern das war wirklich fest. Station war mir einfach wichtig zu sehen um für später vorbereitet zu sein. Die Assistenzärzte (alles Männer) sind sehr unterschiedlich. Bei einem war ich nur für Blutentnahmen da, ein anderer war super nett, hat mir eigene Patienten gegeben und die Blutentnahmen selber gemacht. Erklärt wurde bei allen viel.
Die Notaufnahme ist ein Traum. Es gibt einen chirurgischen OA (ebenfalls neu). Er weiß unfassbar viel und ist ein extrem guter Arzt, der super viel erklärt und einen super viel machen lässt. Ich durfte alles möglich nähen, ne Schulter selber einrenken, die Untersuchungen alle machen, Aufklärung unter Aufsicht üben und noch so viel mehr (Notarzt mitfahren auch!). Ich wär gerne länger geblieben, aber wusste dass ich im Rahmen der Chirurgie eh nochmal dahin rotiere.

Unterricht gibt es bedingt. Da ändert sich das im Krankenhaus momentan extrem. Als ich in der Ortho war, war ich die einzige PJlerin im ganzen Haus, daher gabs da keinen Unterricht. Seit dem Wechsel an die Uni Bonn gibt es aber mehr PJler und dadurch auch festen Unterricht. Jeden 2. Dienstag macht die Chirurgie was, jeden Mittwoch die Innere und jeden Donnerstag die Kardio. Da darf man auch fächerübergreifend hin. Mit dem Chef hab ich 3x selber so Unterricht alleine gemacht für jeweil 1-2h (Knochentumore, nähen und Prothesen). Das war auch total hilfreich, sonst wird einem viel erklärt beim eigentlichen Machen.

Ich hatte einen Studientag die Woche noch *offiziell* (da ich über Uni Aachen da war). Aber an Freizeit scheitert es nicht. Generell bin ich an den meisten Tagen pünktlich nach Hause. Wenn eine OP länger als 16 Uhr geht, kann man vom Rufdienst abgelöst werden. Ich hab aber oft die letzten 15min noch fertig gemacht. Bin aber auch bei ner komplizierten WS OP (freiwillig) bis 18 Uhr geblieben. Die Überstunden kann man aber an anderen Tag früher gehen oder sammeln.

Ich kann das Haus und Tertial wirklich sehr empfehlen. Ich würd es immer wieder tun und werde mich auch an dem Haus bewerben! Vielleicht sieht man sich dann ja nochmal :) Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gern bei mir melden. Achso und das Gehalt ist inzwichen mehr (ich glaub 540euro seit wir an der Uni Bonn sind)
Bewerbung
PJ Portal
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Nahtkurs
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Blut abnehmen
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Untersuchungen anmelden
Notaufnahme
Punktionen
Mitoperieren
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Kleidung gestellt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1