Die Station E2 ist in zwei Bereiche eingeteilt. Sowohl AÄ als auch OÄ sind jeweils einem Bereich zugeordnet und kümmern sich auch nur um den Bereich. Als Pjler gilt Gleiches, obwohl man auch wechseln kann. Die Erfahrung können hier je nach Ärzten sehr unterschiedlich sein. Manche Ärzte verlangen, dass die Pj alle Patienten des Bereiches bei der Morgenvisite vorstellen, andere wiederrum nur einen Patienten. Im OP wird eigentlich immer ein Student gebraucht. Die Lernkurve geht hier bei den ersten 3 Malen steil und wird danach ein Plateau, da man danach ausser Haken halten, Tackern und Wundenaht nicht mehr lernt. Auf Station ist man v.a. für Blutentnehmen, Flexülen und Briefe schreiben verantwortlich. Die Arbeit relativiert sich aber, weil meistens ca. 5-6 Pjler auf der E2 eingeteilt sind. Manchmal darf man auch eine Thoraxdrainage ziehen oder festnähen. Eine Mittagspause war eigentlich immer möglich. Dazu gibt es auch ein Pj Telefon. Falls im OP gebraucht wird oder sonstiges, ist man immer erreichbar. Der Kontakt zur Pflege ist gut. Wie bei vielen Stationen und Bereichen ist es nach dem Prinzip: Wie es in den Wald reinschallt... Also ich kam mit denmeisten Leuten sehr gut zurecht. OP Erfahrungen kann ich nicht allzu viele teilen, da ich kaum im OP war. Dienste sind als Pjler möglich und gehen von 14 Uhr bis 24 Uhr. Danach hat man einen Tag frei. Nachmittags findet eigentlich immer noch eine Kurvenvisite statt, wo die Bereichsärzte mit der Pflege zusammen die Patienten durchsprechen. Je nach Arzt und OP Plan kann der Start allerdings sehr sspät werden. Manche Ärzte verlangen, dasss die PJler anwesend sind, andere nicht.
Jede Woche findet ein PJ Seminar statt, welche oft auch sehr lehrreich gestaltet sind.
Insgesamt war die Zeit auf der VICH/Allgemeinchirugie gut. Arbeitsszeiten können ein bisschen lang sein, aber für 4 Wochen ist es eine gute Erfahrung!