PJ-Tertial Unfallchirurgie in Landeskrankenhaus Salzburg (11/2024 bis 1/2025)

Station(en)
Unfall/Ortho
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich wurde von der PJ-Koordinatorin für den ersten Teil meines chirurgischen Tertials in die Orthopädie/Unfallchirurgie eingeteilt. Man bekommt einen Assistenzarzt/-ärztin als Mentor zugeteilt, diese sind alle super freundlich, kümmern sich aber eher wenig. Man geht jeden morgen 07:00 Uhr zur Visite auf der Station, dann 07:30 Uhr zur Morgenbesprechung, danach muss man entweder direkt mit in den OP oder man kann in die Ambulanz gehen. Dort passiert in der Regel vor 09:00 Uhr nichts, daher kann man im besten Fall erstmal einen Kaffe trinken gehen. In der Ambulanz ist das Arbeiten zusammen mit den Basis- und Turnusärzten sowie der Pflege sehr entspannt, alle sehr nett, man darf die Patienten selbst untersuchen, hin und wieder etwas nähen. Ansonsten hat jeder PJler ein Telefon, man wird dann für Blutentnahmen/Venflon legen/Drainagen oder Klammern entfernen auf die Station gerufen. Wie oft man im OP gebraucht wird, hängt sehr davon ab, wie viele PJler aktuell da sind: Wir waren zeitweise zu fünft, dann ist es super entspannt und solange immer einer noch für den OP per Telefon erreichbar ist, kann man auch einfach nach Hause gehen, interessiert in der Ambulanz keinen. Wenn man alleine ist, ist es schon eher stressig, weil man den ganzen Tag Hüft- oder Knie-TEP assistieren muss, auf Dauer auch leider wirklich eintönig. Einige der Oberärzte natürlich auch absolut anstrengende Charaktere, aber kann man aushalten, die Mehrheit eher sehr nett. Viel selber machen darf man nicht im OP, selten mal zunähen. Mittwochs immer 14 Uhr Fortbildung (für alle PJler des Hauses), muss man nicht zwingend hingehen. Man kann außerdem Dienste machen und hat dann Frei/Zeitausgleich.
Insgesamt also in Ordnung, wenn man nicht wirklich chirurgisch interessiert ist, sondern eh nur zum Skifahren da. (Definitiv besser als in der Allgemeinchirurgie des SALK!!)
Bewerbung
ab Januar des jeweiligen Jahres über das Sekretariat
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Röntgenbesprechung
Chirurgische Wundversorgung
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Mitoperieren
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
850

Noten

Team/Station
3
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.2