Nephrologie: Eine der besten Zeiten meines PJs. Das Team ist klein, unglaublich herzlich und betreut eine überschaubare Anzahl an Patienten. Dadurch bekommt man einen umfassenden Einblick in alle Facetten der Nephrologie. Die Betreuung erfolgt oft direkt und individuell durch die fantastische Oberärztin, den leitenden Oberarzt oder sogar den Chefarzt, die sich außergewöhnlich viel Zeit für die Ausbildung der PJ-Studierenden nehmen. Neben der Auswertung des teils sehr umfangreichen Labors kann man aktiv bei Ultraschalluntersuchungen, Mikroskopien und Nierenpunktionen mitwirken. Blutabnahmen werden in der Regel vom Pflegepersonal übernommen, das sich jedoch über Unterstützung freut. Feste Aufgaben für PJ-Studierende gibt es nicht, aber mit Eigeninitiative kann man sich vielseitig einbringen. Eine klare Empfehlung!
Kardiologie: Ein großes und freundliches Team mit drei Stationen plus Intensivstation. Da es zu meiner Zeit viele PJ-Studierende gab, verteilten sich die Studenten auf die Intensivstation, Notaufnahme, die drei Normalstationen und die Aufnahme. Auf den Stationen wird viel erklärt, und es fallen die typischen PJ-Aufgaben an, darunter Aufklärungen, Blutabnahmen (meist durch die Pflege), das Legen von Flexülen und die Begleitung der Visite. Darüber hinaus gibt es jederzeit die Möglichkeit, sich verschiedene Eingriffe wie Herzkatheteruntersuchungen, TAVI-Eingriffe, Ablationen, Kardioversionen, Kipptischuntersuchungen und Echokardiografien anzusehen.
PJ-Unterricht sollte alle zwei Wochen stattfinden, fällt aber häufig aus