Ich habe mein Orthopäde-Wahlfach im Marienhospital verbracht und kann das zu 1000% weiterempfehlen!!
+ Falk (der PJ-Koordinator) meldet sich vor Tertial-Beginn telefonisch bei einem und gibt schon einmal alle wichtigen Infos für den ersten Tag durch
+ kostenloses Parken in der Nähe des Klinikums
+ jeder bekommt am ersten Tag ein Telefon, einen Schlüssel für Umkleide/OP und einen eigenen Spind
+ das Team der UC ist unfassbar nett und bindet einen vom ersten Tag an mit ins Team ein, besonders die AÄ!
+ die Assistenzärzte nutzen jede freie Minute, um einem etwas beizubringen:
*generelle medizinische Inhalte (EKG, Blutwerte, etc.)
*unfallchirurgisches und orthopädisches (häufige Krankheitsbilder, Osteosynthese-Möglichkeiten und OP-Techniken
*verschiedene Platten, Prothesen wurden gezeigt und erklärt
*kurze Vorträge zu häufigen Krankheitsbildern mit anschließendem Röntgen-Quiz
*kurze Untersuchungskurse
*und noch viel mehr
+ immer nur wenig Blutentnahmen und Viggos; Die AÄ machen ihre BEs morgens auch selbst (wenn man früh im OP eingeplant ist) oder helfen, wenn doch mal mehr zu tun ist
+ in der ZNA darf man die Patienten alleine aufnehmen und dann gemeinsam mit den AÄ über das weitere Prozedere entscheiden; Nähen/Kleben von Wunden
+ man verbringt super viel Zeit im OP und darf dort auch wirklich etwas machen (Nähen, Bohren, Schrauben/Platten entfernen und noch mehr)
+ tolle Stimmung im OP (KEIN „Haken-und-Klappe-halten“ und auch kein unangenehmes Abfragen) -> alle sind sehr bemüht einem etwas beizubringen (Erklärungen, Rüberkommen auf die richtige Seite oder auch als 1. Assistenz mitoperieren)
+ man steht nur selten den ganzen Tag in TEPs (und selbst wenn, wird es nicht langweilig: es wird viel zu Prothesen-Arten, der Biomechanik, etc. erklärt)
+ sehr interessant fand ich die handchirurgischen Eingriffe (die gehören sonst ja oft zur plastischen Chirurgie)
+ an drei Tagen kommen zudem Belegärzte, die häufig Assistenz brauchen und viel und gerne erklären
+ generell kann ich sagen, dass ich in den vier Monaten sehr viele verschiedene Operationen gesehen habe und auch mein Wissen nochmal erweitern konnte
+ „Kaffee-Kippe-Rampe“ wird als Get-together zelebriert;)
+ PJ Unterricht hat bis auf 2x immer pünktlich stattgefunden
+ 1x im Monat zusätzlich noch ein Radio-Seminar
-leider haben bei uns der Sono-Kurs, der EKG-Kurs und auch der Schockraum-Kurs entgegen der Ankündigung nicht stattgefunden
-die Themen vom PJ-Unterricht waren gegen Jahresende oft nicht mehr so interessant (Innere und die großen chirurgischen Fächer waren schon durch)
-zum Jahresende 2024 sind die beiden Chefärzte in Rente gegangen, weshalb sich an dem oben aufgeführten ggf. etwas geändert haben könnte
Bewerbung
Bewerbung über des PJ-Portal (Ruhr Universität Bochum)