Arbeitstage
Man rotiert relativ frei zwischen Station, Ambulanz, ZNA und OP
Station:
Morgendliche Visite, im Anschluss Stationsarbeit. Nasenpflegen, Verbandswechsel inkl. NahtEx und DrainagenEx, Trachealkanülenwechsel/Tracheostomapflege darf man assistieren und auch selbstständig durchführen.
Doku und Briefe schreiben darf man, vorausgesetzt man möchte.
Generell hatte ich den Eindruck, alle sind sehr dankbar für Hilfe und Engagement, machen aber absolut keinen Druck!
Für Blutentnahmen gibt es einen Blutentnahmedienst, ab und zu muss man einige restliche BEs machen oder im Tagesverlauf ein paar Viggos, ggfs. machen das aber auch die Assis.
Ambulanz:
Man darf jederzeit einen der OAs oder der Assis begleiten, aber auch oft Patienten in einer eigenen Kabine voruntersuchen und sie im Anschluss dem OA vorstellen.
Auch Sonographie und Interpretation von HNO Diagnostik (Tonaudios, Tympanometrie) kann man hier üben.
ZNA:
Man darf oft Patienten voruntersuchen und, wenn es sich anbietet auch erste Maßnahmen unter Aufsicht durchführen, zB Bipolieren bei Epistaxis, Wundnaht oder -kleben.
Operation:
StudentInnen sind regelmäßig für den OP eingeteilt. Im EVK wird der Großteil der HNO OPs abgedeckt: Große TumorOPs, NNH, Panendoskopie, Gehörgangs- und MittelohrOPs, Septumplastiken, Tonsillen, Speicheldrüsenchirurgie, Hypoglossus Stimulator…..
Man darf nicht nur Haken halten, sondern bekommt auch regelmäßig die Gelegenheit zu nähen.
Fortbildung
In der Gruppe mit allen anderen PJs.
Alle zwei Wochen: allgemeine Radiologie
Jede Woche: Wechselnd andere klinische Fächer zu ausgewählten Themen
Generell habe ich mich sehr wohl und sehr wertgeschätzt gefühlt und habe unglaublich viel Wissen mitgenommen.
Das gesamte Team, von der Pflege bis hin zu den ÄrztInnen, ist freundlich und hat Spaß an Lehre.
Jederzeit wieder! :)
Bewerbung
Organisation:
Kontakt einige Wochen früher mit der Personalabteilung. Es gibt am ersten Tag eine Führung durch den/die aktuellen PJ SprecherIn, dann bekommt man eine Chipkarte, Namensschild und gibt restliche Formulare in der Personalabteilung ab. Für die PJs gibt es Spinde in einem gesonderten Raum, dafür gibt’s für jeden auch einen extra Schlüssel.
Am ersten Tag hat man auch kurz Zeit einmal im Stationssekretariat vorbeizugehen, um zu erfahren, wann man an allen restlichen Tagen da sein soll.