Der Tag beginnt um 7.45Uhr mit der Übergabe aus dem Nachtdienst, es folgt die Röntgenbesprechung, dann kommen Visite und Stationsalltag. Das Team ist sehr motiviert, nett und immer sehr bemüht einen einzubinden und Neues beizubringen. Neben den üblichen Blutentnahmen, Viggos und Entlassbriefen hat man die Möglichkeit extra/intrakranielle Doppleruntersuchungen, später auch Lumbalpunktionen unter Aufsicht durchzuführen. Auch eigene Patienten kann man relativ schnell übernehmen/ mitbetreuen. Nach anderthalb Monaten Station kann man in die anderen Abteilungen (Stroke, Reha, ZNA) rotieren. In allen Abteilungen werden die Assistenten eng von den Oberärzten betreut, als PJler kann man sich sehr gut einbringen und jederzeit Fragen stellen. Neben dem PJ-Unterricht 1x/Wo, gibt der Chef freitags eine interne Fortbildung, zudem gibt es die Möglichkeit auch Radiologie-Unterricht 1x/Wo zu kriegen. Zudem finden zahlreiche Konferenzen nachmittags statt an denen man frei teilnehmen darf. Insgesamt fand ich das Tertial sehr angenehm, wenn auch ziemlich anstrengend, da es immer viel zu tun gab. Mittagsessen war immer möglich, hierzu gab es eine Verpflegungspauschale. Parken ist gegenüber der Klinik kostenlos möglich. Kleidung wird gestellt.
Kurzum - für Interessierte und Motivierte der Neurologie ein prima Ort sich alles anschauen zu können und viel zu lernen.