Ich habe die erste Hälfte meines Innere-Tertials im Bethesda in der Geriatrie verbracht. Es war insgesamt mein erstes Tertial und ich hätte mir keinen besseren Start ins PJ wünschen können!
Ich wurde sehr nett aufgenommen und habe mich von Anfang an willkommen und wohl gefühlt.
Pro
+ wenige Blutentnahmen (oft keine), da es hierfür einen Dienst gibt
+ sehr gute Integration ins Team
+ eigener PJ-Unterricht (zusätzlich zu dem an der Uni) in sehr kleiner Runde mit interessanten Themen
+ selbständiges Arbeiten möglich: Patientenaufnahme, Brief anlegen, Dokumentation, Besprechung mit OA, Ansetzen der Medikamente, Anmelden der Untersuchungen
+ Aufnahme mit Anamnese, körperlicher Untersuchung etc. sehr ausführlich
+ wöchentliche Fortbildung mit gratis Essen
Kontra
- Mittagessen relativ teuer
- wenig Diagnostik/Eingriffe o.ä. im Haus, bei denen man zuschauen könnte
Eine tolle Rotation, wenn man die Basics der Inneren Medizin lernen möchte (v.a. Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG-Befundung). Oft gibt es auch Überschneidungen zu anderen Fachbereichen, wie Ortho/Unfallchirurgie, Neurologie etc. Hier wird der gesamte Mensch betrachtet, mit all seinen Vorerkrankungen, Medikamenten, aktuellen Problemen, sodass man viel über Medikamenten-Interaktionen, DANI, Überschneidungen zu anderen Fachgebieten und noch vieles mehr lernen kann.
Bewerbung
Kurz vor Tertialbeginn wird nach Wunschstationen gefragt