Im Inneren Tertial im Stift rotiert man in drei Abteilungen: sechs Wochen Kardiologie, sechs Wochen Hämatologie-Onkologie und vier Wochen in die Akutgeriatrie. Je nach Wunsch können die Zeiten auch etwas verkürzt oder verlängert werden. Auch eine Hospitation in eine andere Fachabteilung ist möglich.
Der Tag beginnt mit den Blutentnahmen. Es gibt Blutentnahmedienste, allerdings nicht an allen Tagen. Je nach Abteilung dauert das mal kürzer oder mal länger. Danach folgt meistens die Visite, die man begleiten kann. Zu den weiteren Aufgaben der PJler*innen gehören dann Aufnahmen erledigen, Briefe schreiben, Viggos legen. Man kann sich auch die Funktionseinheiten anschauen. Besonders gut gefallen hat mir die Zeit auf der Hämato- Onko, da man dort bei vielen Interventionen helfen kann bzw. auch mal etwas selbst machen darf. In diesem Haus kann man einiges lernen, natürlich auch mit der entsprechenden Motivation. Ich kann das PJ im Ev. Stift empfehlen, es ist aber auch abhängig davon wie viel Engagement man selbst zeigt.
Studientage gibt es alle zwei Wochen einen Tag, den man nach Rücksprache mit der Station selbst wählen kann. Außerdem können Dienste am Wochenende und nach der regulären Arbeitszeit absolviert werden, die dann separat entlohnt werden. Einmal im Monat findet das Studium Generale statt, an dem Tag kommen alle PJler*innen des Gemeinschaftsklinikum zusammen und bekommen gemeinsamen Unterricht.