An unserem ersten Tag wurden wir herzlich von unserer PJ–Koordinatorin empfangen. Es gab eine große Vorstellungsrunde, wir haben gemeinsam den Papierkram ausgefüllt und dann gab’s einen Klinikrundgang. Die Bettina hat für uns unseren Mitarbeiterausweis, Essenkarte, Wäschekarte alles organisiert. Wir hatten eine eigene PJ-Umkleide mit Aufenthaltsraum und Bibliothek.
Auf Station haben wir vormittags die Visite dokumentiert, Entlassungen begleitet, Verbände gewechselt und ab und an mal eine Branüle gelegt. Durch den Blutentnahmedienst musste man nicht viele Blutentnahmen machen und konnte mit den Ärzten nach der Visite in der Ambulanz die vorstationären Termine abarbeiten. Insgesamt konnte man viel selbstständig arbeiten und bei Rückfragen war immer einer der Ärzte für einen da. Man ist auch immer gemeinsam Mittag essen gegangen, weshalb man sich sehr schnell wohlgefühlt hat. Am Nachmittag konnte man sich selber aussuchen, ob man in den OP, in die Histologie oder in der Ambulanz Aufnahmen machen möchte. Mein Highlight war der Derma-OP. Alle Ärzte können beeindruckende OP-Verschlüsse zaubern. Es herrscht durch die sehr lieben OP-Schwestern eine tolle Atmosphäre.
Insgesamt war es ein wunderschönes erstes Tertial. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich auch mein Innere und Chirugie-Tertial dort gemacht. Es gibt dort eine tolle PJ-Community, sehr gutes Arbeitsklima, gratis Mittagessen, neue Klinikräume und eine sehr gute Lernkurve.
Vielen Dank an Alle