Mein PJ-Tertial in der RFK war eine äußerst wertvolle Erfahrung. Besonders hervorzuheben ist die exzellente Einbindung in das ärztliche Team. Vom ersten Tag an wurde ich aktiv in die Patientenversorgung einbezogen und konnte eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen, die meinen Lernfortschritt enorm förderten. Die Kommunikation mit den Ärzten und Pflegekräften war stets offen und unterstützend, was mir half, mich schnell in die Abläufe der Station einzuarbeiten.
Ich konnte eigene Patienten betreuen, Liquorpunktionen durchführen und das Neurosonographieren erlernen.
Ein besonderes Highlight war das tolle Team auf der Stroke-Unit. Die Zusammenarbeit war nicht nur fachlich herausfordernd, sondern auch menschlich sehr bereichernd. Das Team zeichnete sich durch eine hohe Kollegialität, Teamgeist und ein intensives Miteinander aus, wodurch ich mich stets gut aufgehoben fühlte. Auf der Stroke-Unit konnte ich viel über die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten lernen und hatte die Möglichkeit, an einer Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen aktiv teilzunehmen. Eine Zeit, die ich nie vergessen werde. Vor allem das Mitwirken an den 24-Stunden-Diensten drängte zum selbstständigen Arbeiten und war super lehrreich.
Mittwochs ist immer Radiologiebesprechung, an der man in der radiologischen Praxis teilnehmen kann.
Am Unterricht des DRK-Krankenhauses (dienstags) konnte man wöchentlich teilnehmen. Die Einbindung der Neurologie hat hier leider gefehlt. Dennoch eine gute Vorbereitungsmöglichkeit fürs Examen.
Das Mittagessen war gratis und es war zeitlich problemfrei möglich, eine Mittagspause einzulegen.
Danke für dieses wirklich lehrreiche und menschlich überragende Tertial.