PJ-Tertial Pädiatrie in Charite Campus Virchow (11/2023 bis 3/2024)

Station(en)
W15 und Rettungsstelle
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Station
Heimatuni
Berlin
Kommentar
Station W15
Dieses ist die Mukoviszidose-Station, wobei auch viele allgemein pulmologische Fälle dort behandelt werden. In den Wintermonaten also vor allem viel Bronchitis/Pneumonie. Die Muko-Patient*innen sind teilweise auch Erwachsen, sodass altersmäßig wirklich ein gemischtes Bild besteht.
Ich wurde super in das Team aufgenommen auch von den Oberärzt*innen. Ich konnte immer an den Visiten teilnehmen und dabei auch viel Fragen stellen. Eigene Patient*innen zu betreuen war abhängig von den Stationsärztinnen teilweise möglich, wobei ich mir da mehr gewünscht hätte. Von oberärztlicher Seite wurde das aber sehr unterstützt und tlw. auch von den Stationsärztinnen eingefordert. Ansonsten habe ich Blutentnahmen und Zugänge gemacht (bei kleineren Kindern primär unter Aufsicht, was aber vor allem daran lag, dass ich sehr ungeübt war), Briefe geschrieben und ansonsten auf Station mitgeholfen. Beginn war um 8 Uhr und Ende meist zwischen 16 und 16:30 Uhr. Wenn man will, kann man viel dort lernen.

Rettungsstelle:
Ich hatte das Glück 8 Wochen in der RTS zu sein. Es war dort etwas schwieriger in das Team reinzukommen, einfach weil es mehr durchwechselt. Der Oberarzt war aber super und total darauf bedacht Lehre zu machen. Ich durfte mir immer die Kinder zuerst einmal selber anschauen und habe dann das weitere Procedere mit den Ärzt*innen abgestimmt. Ich habe dann auch anfallende Aufgaben wie BEs/Zugänge, Anmeldungen, Erstehilfeschein unter Supervision übernommen. Die Betreuung war insgesamt wirklich gut, da jedes Kind auch nochmal von den Ärzt*innen angeschaut wurde und ich so direktes Feedback bekommen habe. Ich habe primär Frühdienste gemacht, durfte aber auch mal bei Nachtdiensten mitmachen. Dienstbeginn im Frühdienst war 7:45 und meistens war ich gegen 16/16:30 raus.

Allgemeines:
Es gab jede Woche Lehrvisiten und/oder Flipped Classroom (eine Art Peer-Teaching, bei dem wir uns gegenseitig Fälle vorgestellt haben unter oberärztlicher Supervision). Diese waren wirklich lehrreich und gut organisiert. Alle PJler*innen haben für mindestens 1 Woche in die Rettungsstelle rotiert und dort Spätdienste gemacht. Mittag war eigentlich immer möglich, es gibt tagesgebundene Essensgutschein, die gut gereicht haben.
Bewerbung
Über das PJ-Portal
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Notaufnahme
Patienten aufnehmen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Eigene Patienten betreuen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.27