PJ-Tertial Chirurgie in St. Katharinen-Hospital Frechen (11/2024 bis 3/2025)

Station(en)
Gefäßchirurgie, Allgemein- und Visceralchirurgie und Unfallchirurgie
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Pro:

Teamarbeit: Ich war nie alleine auf der Station, weil ich immer mit 5 anderen PJlern + 5 weitere vom anderen Tertial eingeteilt war. Das hat super funktioniert, weil wir uns als Team gut absprechen konnten und oft viel Spaß miteinander hatten.

Spaß und Zusammenhalt: Ich war in einem tollen Team und habe es echt genossen, mit den anderen PJlern den Stationsalltag zu erleben. Wir haben oft zusammen im Arztzimmer gequatscht, was die Stimmung super gemacht hat.

Frühzeitig frei: Ich hatte immer früh Feierabend. In der UCH war ich meistens um 15:00 Uhr raus, und in der Viszeral- und Gefäßchirurgie sogar noch früher, es sei denn, es lief eine Nachmittags-OP. Insgesamt war ich in den 4 Monaten vielleicht nur 3 Mal nach 16:00 Uhr noch auf Station.

Zeit für Mittagspausen: Es war immer genug Zeit für Mittagspausen, und ich hab mich jeden Tag mit den anderen PJlern in der Cafeteria getroffen.

Kostenloses Essen: Das Essen war echt okay und vor allem kostenlos – das war ein großer Pluspunkt!

Erste Assistenz: In der Viszeral- und Gefäßchirurgie war ich oft erste Assistenz. Besonders in der Viszeralchirurgie war ich häufig beim Kamerahalten bei Laparoskopien dabei. Wenn man Chirurgie machen WILL, dann kann man auch wirklich immer in den OP. Und wenn man den OP hasst, dann kann man sich gut mit den anderen Pjlern absprechen und muss wirklich nicht häufig in den OP. Ich hatte zb. Angst vorm OP, aber die Leute waren sooo unfassbar nett, dass das direkt verflogen ist.

Direkte Visite und Aufgaben: In der Viszeral- und Gefäßchirurgie war die Visite direkt um 7:20/7:30 Uhr, und ich konnte immer gleich mit auf die Visite gehen und mir Aufgaben wie BEs, Vigos, Drainagen ziehen oder Verbände schreiben aufteilen.

Schneller Einstieg in den Klinikalltag: Ich fand Frechen als erstes Tertial super, weil man gut in den Klinikalltag eingeführt wird. Ich war nie überfordert

Kleines Haus: Das Krankenhaus war natürlich viel kleiner als die Uniklinik, und das fand ich persönlich viel besser. Es war weniger hektisch, und man hatte mehr persönlichen Kontakt zu den Kollegen.

Nettes Team: V.a. in der Visceralchirurgie und Gefäßchirurgie. Vom Chefarzt / -ärztin bis zur Pflege waren alle super freundlich. Auch im OP hatte ich nur nette Atmosphären erlebt.

Notaufnahme: Kleiner Tipp, wenn ihr in der UCH eingeteilt seid: geht in die Notaufnahme. Ihr dürft da wirklich viel machen! Und in der UCH gibt es einen A-Arzt, der auch wirklich den Pjlern was beibringen will. Ihr werdet schnell merken, wen ich meine ;)


Kontra:

Wenig Abwechslung in der UCH: In der UCH war ich leider oft nur mit Blutentnahmen und dem Legen von Vigos beschäftigt.

Wenig Visiten in der UCH: In der UCH war ich vielleicht nur 2 Mal bei der Visite dabei, außer bei den Chefarztvisiten Dienstags , da eig. immer -> da merkt man aber auch die Hierarchie stark.
Ich hatte das Gefühl, dass ich wenig von der tatsächlichen ärztlichen Arbeit mitbekommen habe.
Man merkt schon, dass die PJler in der UCH eher wenig zu sagen haben. Hier dient man als Blutentnahmedienst und Hakenhalter bei DUO Kopf.

Lerneffekt: Der ist natürlich nicht riesig. Ich glaube aber mit viel Eigeninitiative kann man auch viel rausholen.


Fazit: Insgesamt war mein erstes Tertial echt positiv. Besonders die gute Teamarbeit, Freundlichkeit im gesamten Team, das frühe Frei und die Möglichkeit OP-Erfahrungen fand ich klasse.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Tätigkeiten
Braunülen legen
Patienten untersuchen
Röntgenbesprechung
Briefe schreiben
Blut abnehmen
Notaufnahme
Chirurgische Wundversorgung
Mitoperieren
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
400 + 5€ kostenloses Mittagessen

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 1.93