Das Tertial in der Neurologie in Würselen war mein erstes und ich konnte mir das nicht besser vorstellen!
Alle waren extrem nett zu mir (inkl. die Pflege, MFAs) und haben mir Vieles gezeigt und beigebracht. Die Ärzte haben immer den Studenten angerufen, wenn es spannende Fälle gab und die Oberärzte haben sich sehr oft 10-15 Min. Zeit genommen, um mir etwas mehr über die Krankheiten/ Patienten zu erzählen. Der Chefarzt legt viel Wert auf die Weiterbildung von jungen Ärzten und hat sich immer gefreut, wenn ich und die Famulanten mit auf Visite waren. Ich sollte jeden Monat einen Termin mit ihm vereinbaren, damit wir uns gegenseitig Feedback geben konnten und ich fand das sehr hilfreich, denn ich wußte genau was man von mir erwartet. Ich war am meisten auf der Normalstation, 2 Wochen in der Nota und 2 Wochen auf der Stoke Unit. Ich musste auch nicht jeden Tag Blut abnehmen, dafür gibt es ein Phleboteam im ganzen Haus und die meisten Zugänge auf dieser Station wurden von den MFAs gelegt.
Zusammengefasst war das Tertial für mich sehr lehrreich und ich habe mich im Team sehr komfortabel gefühlt.
Kurz über das Krankenhaus - es ist weder zu klein, noch zu groß, d.h. man kennt alle Gesichter und ist nicht so anonym wie es in größeren Unikliniken sein könnte, aber es gibt auch spannende Fälle, von denen man lernen kann. Wir hatten Esskarten, die man 3x am Tag für freies Essen benutzen konnte. Das hat mir viel Zeit und Geld gesparrt. Der PJ-Unterricht war auch gut und ist nur selten ausgefallen. Der war jeden Mittwoch für 3 Stunden - 1x Innere; 1x Chirurgie; 1x die verschiedenen. Wahlfächer (Anästhesie, Neuro, Uro, Radiologie).