Das PJ in der Inneren Medizin am Eichsfeldklinikum kann man nur empfehlen. Je nach eigenem Engagement kann man sehr selbstständig arbeiten und viele Tätigkeiten übernehmen. Dabei wird darauf geachtet, dass man nicht nur zum Blutabnehmen, Patienten aufnehmen und Flexülen legen da ist. Falls auf Station nichts zu tun ist, kann man jederzeit in die Funktionsabteilung/Notaufnahme oder Herzkatheterlabor gehen und bekommt dort immer viel erklärt. Unterricht haben wir individuell abgesprochen in einer angenehmen Atmosphäre mit dem Chefarzt gemacht. Ansonsten gab es viel 1:1-Teaching durch Ober- oder Stationsärzte. Man lernt definitiv sehr viel und kann sich überall mit einbringen. Von Beginn an hat man auch einen Computer-Zugang mit allumfassenden Programm-Rechten und ein Telefon, was eher weniger als "Flexülen-Telefon" missbraucht wird. Man ist jeweils einer Station "fest" zugeteilt und muss nicht täglich durchs ganze Haus für Zugänge oder Blutentnahmen wandern. Das teilt man sich immer gut untereinander auf. Ich konnte täglich die Visite mitgehen.
Allgemein ist das Krankenhaus mit seinem Abläufen recht modern und digital. Es wird stetig an weiterer Digitalisierung gearbeitet.
Das gesamte Personal im Haus ist sehr freundlich. Man kann immer Fragen stellen oder Hilfe bekommen.
Wochenend-Dienste als "Fehltag-Ausgleich" sind möglich. Es gibt einen Zuschuss für Fahrt- oder Essensgeld. Arbeitsbeginn um 7:30 Uhr zur Frühbesprechung.
Wer also viel lernen, selbstständig arbeiten möchte und einen respektvollen Umgang miteinander sucht, ist hier sehr gut aufgehoben.