Mein Tertial in der Anästhesie war wirklich toll. Ich wurde sofort ins Team aufgenommen und hatte das Gefühl, dass sich alle im Team über eine neue PJlerin gefreut haben. Die Betreuung ist mit einer Assistenzärztin als Betreuerin super. Sie hat immer aktiv nachgefragt wie es mir geht und ob alles so läuft wie ich mir das vorgestellt habe und hatte immer ein offenens Ohr für meine Wünsche und Probleme.
Meine ersten zwei Monate habe ich im OP verbracht. Dort konnte ich mir meist aussuchen in welchen Saal ich gehen möchte und konnte bei den Einleitungen von stabilen Patienten viel selbst machen. Auch während den OPs wurde viel gezeigt und erklärt, von ärztlicher und pflegerischer Seite gleichermaßen.
Die letzten zwei Monate war ich auf der Intensivstation. Diese Einteilung war von mir so gewünscht, man hätte das auch anders wählen können. Dort konnte ich viele Patienten untersuchen und hatte danach immer einen Ansprechpartner um meine Ergebnisse zu besprechen und zu kontrollieren. Meine Fragen wurden fast immer direkt und ausführlich beantwortet. Das Team auf der Intensivstation ist auch insgesamt super nett, ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Ich konnte auf Nachfrage auch des öfteren NEF mitfahren, wenn keine AssistentInnen oder Leute von der Feuerwehr eingeteilt waren.
Man kann sich bei der Leitung der Intensivstation für einen ACLS und einen Traumakurs anmelden. Ich habe beide gemacht und die waren super um nochmal mehr Routine in Krankenhausnotfällen zu bekommen.
Ich konnte immer zum Essen und zu meinen Seminaren gehen, das war überhaupt kein Problem. Und wenn ich mal einen Arzttermin oder ähnliches hatte haben wir dafür immer eine gute Lösung gefunden.
Die gestellte Unterkunft ist eine möblierte WG in ca. 10 Minuten fußläufig vom Krankenhaus entfernt. Es gibt eine schöne Küche und Bad. Insgesamt 4 Personen können dort wohnen.
Ich würde mein Tertial immer wieder so wählen und kann die Anästhesie in Unna uneingeschränkt für das PJ empfehlen.