Die Zeit an der PUK war sehr lehrreich und spanend! Das Personal (gesamte Ärzteschaft, Sozialarbeiter*innen bis und mit Pflege) ist extrem nett und hilfsbereit. Man fühlt sich vom ersten Tag an willkommen und wird aktiv ins Team eingebunden.
Ich war 2 Monate auf der Akutstation und 1 Monat auf dem Stationären Bereich tätig. Auf der Akutstation lernt man schnell sehr viel und man darf auch eigene Patienten aufnehmen und bis und mit Austritt betreuen. Das war extrem lehrreich.
Der Stationäre Bereich war ebenfalls sehr interessant, da man die Patienten etwas länger betreut als auf der Akutstation.
Man hat wirklich gute und tiefe Einblicke in den psychiatrischen Alltag. Das Pflegepersonal wird stark in den Alltag der Patienten einbezogen, was aus meiner Sicht sehr positiv war, da sie ein sehr gutes Fachwissen besitzen.
Im akuten und auch im stationären Bereich muss man vor jedem Eintritt die Patienten körperlich untersuchen. Für mich war das eine gute Übung um eine gewisse Routine in der körperlichen Untersuchung zu gewinnen. Leider gehört in beiden Bereichen auch die Dokumentationsarbeit dazu. Dies ist aber im gesamten PJ eine Tätigkeit, die leider ausgeübt werden muss. In der PUK hält es sich aber grundsätzlich in Grenzen und man kann gesamthaft mehr mit den Patienten machen, als man seine Zeit am PC verschwendet.
Normalerweise hat man immer 1h (oder sogar mehr) Mittagspause. Das Essen ist für Mitarbeiter (auch Unterassistent*innen) günstiger, ungefähr 9 - 13 CHF.
Arbeitsbeginn ist um 08:30, Arbeitsende ist ca. 16:30, wenn es nichts mehr zu tun gibt, kann man auch früher nach Hause.
Toll ist auch, dass man jeden Mittwoch-Nachmittag Zeit für Weiterbildung hat (also einen freien Nachmittag für alles: Doktorarbeit, Masterarbeit, Freizeit usw.).
Die PUK ist eine sehr empfehlenswerte Stelle für ein PJ, wenn man viel in der Psychiatrie lernen und eine gute Work-Life-Balance möchte.