Super ist auf jeden Fall, dass man bezahlt wird, so kann man sich Miete und Essen etc finanzieren. Alle wussten Bescheid, dass man auf Station kommt und die Assistenzärzte und Basisärzte haben einen schnell in den Stationsalltag integriert. Man konnte entweder bei den Aufnahmen mithelfen oder am Ende auch alleine machen, oder Patientenvorstellung, Betreuung etc. Blutabnahmen oder Zugang legen mussten wir nur, wenn die Pflege es nicht geschafft hat. Je nachdem wie viele andere PJler aktuell da sind, kann man häufiger oder seltener in OP. Ich war so vier mal die Woche vor allem als zweite Assistenz. Wenn es ein netter Operateur war, durfte man zunähen oder aktiver an der OP teilnehmen. Jedoch habe ich das auch aktiv erfragt.
Theoretisch hat jeder PJler seinen Mentor, meiner war nicht sehr präsent, aber von anderen Studenten habe ich gehört, dass sie dann mehr Teaching und auch operative Tätigkeiten übernehmen durften.
Frühbesprechung um 7:30 Uhr ist schon ein Muss und Pünktlichkeit ist dem Chef sehr wichtig. Auf jeden Fall relativ hohe Hierarchien im Vergleich zu anderen Häusern, aber die Assistenz/Basisärzte waren mega nett und lustig. Da war immer gute Stimmung.
Das Essen in der Mensa ist zwar nicht kostenlos, aber bezahlbar (ich glaube so 4-5€ pro Mahlzeit) und Welten besser als in jedem deutschen Krankenhaus, in dem ich je war.