Mein PJ-Tertial in der Inneren Medizin am Klinikum Darmstadt war eine durchweg positive und lehrreiche Erfahrung. Die Rotation durch verschiedene Abteilungen ermöglichte es mir, ein breites Spektrum internistischer Krankheitsbilder kennenzulernen und wertvolle praktische Fähigkeiten zu erwerben, darunter auch verschiedene Punktionen.
Onkologie:
Zu Beginn war ich auf der Onkologie eingeteilt und hatte zunächst überlegt zu tauschen. Letztendlich war ich jedoch begeistert, da ich dort enorm viel gelernt habe. Die Betreuung war exzellent, das Teaching war wirklich sehr gut und jeden zweiten Dienstag fand ein Mikroskopier-Kurs statt, der das Verständnis hämatologischer Erkrankungen vertiefte.
Gastroenterologie:
Auf der Gastroenterologie durfte ich eigene Patienten betreuen, was eine tolle Möglichkeit war, selbstständig zu arbeiten. Besonders wertvoll war der Einblick in die Diagnostik sowie das Schreiben von Arztbriefen.
Zentrale Notaufnahme (ZNA):
Die Arbeit in der Notaufnahme war besonders praxisnah. Hier durfte ich Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung eigenständig betreuen, Untersuchungen selbst durchführen und anschließend die Fälle mit den Ärzten besprechen. Die Betreuung war auch hier hervorragend und die Lernkurve enorm steil.
Kardiologie:
Zum Abschluss war ich in der Kardiologie, wo ich neben der Stationsarbeit auch am Herzkatheter teilnehmen konnte. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, im OP beim Einbau eines Schrittmachers zu assistieren – ein großartiges Erlebnis und ein perfekter Abschluss meines Tertials.
Organisation und Betreuung:
Besonders hervorzuheben ist die ausgezeichnete PJ-Betreuung und Organisation. Es gab jederzeit eine feste Ansprechpartnerin, die sich wirklich engagiert um die Studierenden kümmert. Die Rahmenbedingungen waren ideal: Ein eigener Spind, eine PJ-Wohnung zum Umziehen und Aufhalten sowie eine tolle Gemeinschaft unter den PJ-Studierenden in Darmstadt. Ein weiteres großes Plus war der wöchentliche PJ-Unterricht, der sehr lehrreich und praxisnah gestaltet war.
Insgesamt war mein PJ-Tertial in der Inneren Medizin eine äußerst bereichernde Erfahrung, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.